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DUIHK-Umfrage: Stabile Realeinkommen in deutschen Unternehmen

Die deutschen Unternehmen in Ungarn planen laut einer Umfrage, die Gehälter in diesem Jahr um 3,9% anzuheben. Das bedeutet nach ihrer Einschätzung ein stabiles Realeinkommen. Die befragten Unternehmen rechnen damit, dass der Arbeitskräftebedarf 2010 wieder zunimmt.


Die Angaben stammen aus der zum elften Mal durchgeführten Vergütungsumfrage der Deutsch-Ungarischen Industrie- und Handelskammer (DUIHK) und der Wiener Managerberatung Kienbaum. Ausgewertet wurden die Gehaltsangaben für 14.000 Mitarbeiter vorwiegend deutscher Unternehmen in Ungarn.

Für dieses Jahr wird eine Gehälteranhebung von durchschnittlich 3,9% angestrebt. 2009 hatten die befragten Unternehmen ihre Vergütungen noch um 6,2% erhöht. Damit waren die Lohsteigerungen etwas höher als im Landesduchschnitt. Im August 2009 lagen die Bruttolöhne in der gesamten Privatwirtschaft um 5,1% über dem Privatwert.

Kommentierend hieß es von den deutschen Unternehmen, die für 2010 vorgesehenen Lohnzuwächse würden etwa der erwarteten Inflationsrate von 4% entsprechen, so dass die Realeinkommen auf dem Vorjahresniveau blieben.

Im DUIHK-Magazin „Wirtschaft in Ungarn” heißt es, die Umfrage belege deutlich, dass in den deutschen Unternehmen in Ungarn wirksame Vergütungssysteme etabliert sind, die die wirtschaftliche Situation des Unternehmens adäquat berücksichtigen. Dies lasse sich u.a. daran ablesen, dass die Höhe von variablen Vergütungen im Krisenjahr 2009 deutlich, um durchschnittlich 50%, unter den Werten von 2008 lag.

Etwa 40% der befragten Unternehmen haben aufgrund der Wirtschaftskrise Personal abgebaut, und knapp ein Drittel der Unternehmen hat mit Lohneinbußen verbundene Kurzarbeit eingeführt.

Die befragten Unternehmen rechnen aber damit, dass sich die konjunkturelle 2010 aufhellen und damit auch der Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften wieder ansteigen wird.

 


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