Laut dem ungarischen Volkswirtschaftsministerium besteht kein Bedarf an der Erneuerung des Kreditabkommens mit dem Internationalen Währungsfonds. Bei den für Herbst geplanten Verhandlungen mit dem IWF, so das Ministerium, werde es nicht um eine solche Vereinbarung gehen.
Der Monetärrat der Ungarischen Nationalbank (MNB) hat am Montag entschieden, den Leitzins bei 5,25% zu belassen.
Gemeinsam mit acht anderen EU-Staaten setzt sich Ungarn bei der Europäischen Kommission und dem Kommissar für Wirtschaft und Währung dafür ein, dass die Kosten früherer Rentenreformen bei der Berechnung der Staatsausgaben berücksichtigt werden.
Mit einem Kostenaufwand von 530 Millionen HUF errichtet das ungarische Fahrradunternehmen Neuzer ein Werk im Industriepark Esztergom (nördlich von Budapest).
Das ungarische Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im zweiten Quartal gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 1,0% gewachsen. Kalenderbereinigt beträgt der Zuwachs 0,8%.
Die ungarische Industrieproduktion war im Juni unbereinigt um 15,2% und arbeitstagbereinigt um 12,6% größer als im Vergleichsmonat des vergangenen Jahres. Einem am Freitag vergangener Woche veröffentlichten Bericht des Statistischen Zentralamtes (KSH) ist weiter zu entnehmen, dass sich die Leistung gegenüber dem Vormonat saison- und arbeitstagbereinigt um 0,8% erhöhte. Während die Exportumsätze weiter stiegen, erwies sich das im Mai registrierte Wachstum der Inlandsumsätze als vorübergehende Erscheinung.
Das führende ungarische Telekommunikatioinsunternehmen Magyar Telekom hat im ersten Halbjahr 2010 einen Umsatz von 297,8 Milliarden HUF gemacht, was gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres einen Rückgang um 7,1% bedeutet. Der Cash-Flow aus der Geschäftstätigkeit ist aber deutlich gestiegen.
Der Prototyp des ersten in Ungarn entwickelten Elektromobils, des Bontino Caffo, wird im kommenden Jahr auf Budapests Straßen Fahrt aufnehmen. Er ist eine Konstruktion des Unternehmens Brixxon Electric MotorCars.
Die Ungarn sind, was die Aussichten zur Überwindung der Wirtschaftskrise betrifft, optimistischer als der internationale Durchschnitt. Das geht aus einer Studie des Marktforschungsunternehmens Nielsen in 48 Ländern hervor.
Zustimmung für ihre Politik gegenüber dem Internationalen Währungsfonds hat die Regierung von Viktor Orbán in der britischen Tageszeitung „Guardian” erhalten. Der Ko-Direktor des Washingtoner Forschungsinstituts CEPR, Mark Weisbrot, meint, dass der ungarische Widerstand gegen die starre Sparpolitik des IWF anderen Ländern ein Beispiel liefern kann.
Das ungarische Parlament hat am 22. Juli ein Gesetz über eine Sondersteuer verabschiedet, die von einem breiten Kreis von Finanzinstituten entrichtet werden muss. Im folgenden ein Überblick von PriceWaterhouseCoopers.
Das ungarische Unternehmen des deutschen Automobilherstellers Audi plant laut „Napi Gazdaság” anscheinend weitere Investitionen in Gyõr (Westungarn). Die Wirtschaftszeitung beruft sich auf die Homepage der staatlichen Vermögensverwaltung (MNV). Dort wird berichtet, dass die Audi Hungaria Motor Kft. eine öffentliche Ausschreibung eines in Standortnähe gelegenen Grundstücks von 200 Hektar gewonnen hat.
Ungarns Handelsüberschuss betrug im Juni 567 Millionen EUR und war damit größer als im Vormonat (424 Millionen EUR) und im entsprechenden Monat des Vorjahres (327 Millionen EUR).
Nach vorläufigen Angaben war die ungarische Industrieproduktion im Juni um 15,2% größer als im entsprechenden Monat des Vorjahres. Arbeitstagbereinigt betrug das Wachstum 12,6%. Gegenüber dem Vormonat stieg die Industrieproduktion saison- und arbeitstagbereinigt um 0,9% an.
Die ungarische Finanzaufsichtsbehörde (PSZÁF) schlägt den Banken vor, für die Berechnung der monatlichen Tilgungsraten von Fremdwährungskredit-Schuldnern den eigenen Devisenmittelkurs oder den der Ungarischen Nationalbank (MNB) zugrunde zu legen. In den vergangenen zwei Jahren waren diese Raten infolge der starken Forint-Votalität bedeutenden Schub- und Sogeffekten ausgesetzt. Empfänger von Krediten in Schweizer Franken oder Euro müssen die Folgen des etwa zwanzigprozentigen Wertverlustes der Landeswährung verkraften.
Die Zahl der Ausschreibungen war im ersten Halbjahr 2010 um 145% größer als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Ihr Gesamtvolumen war aber um 6% geringer.
Beim Zoll ist das so genannte Single-Window-System eingeführt worden, das die Erledigung von Zollangelegenheiten an einem „einzigen Fenster” ermöglicht. Die Erleichterung ist das Ergebnis einer gemeinsamen Initiative von neun Verwaltungsbehörden.
Die Regierung hat eine Serie von Konsultationen über den neuen Széchenyi-Plan gestartet. Volkswirtschaftsminister György Matolcsy stellte den Entwurf des Entwicklungsplans auf einem Treffen mit Unternehmern vor. Seine endgültige Fassung soll der Plan nach einer umfangreichen gesellschaftlichen Aussprache erhalten.
Nach einer auf Bankangaben gestützten Studie der größten schwedischen Tageszeitung, „Aftonbladet”, gehört Ungarn zu den preiswertesten Ländern der Welt. Mit seinem Preisindex rangiert es in Europa auf Platz eins und in der Welt – hinter Malaysia – auf Platz zwei. Polen und die Tschechische Republik nehmen die Ränge sechs bzw. 15 ein.
Die ungarische Tochtergesellschaft der deutschen Aufwind Neue Energien hat am Freitag in Szarvas (Südostungarn) den Grundstein für ein Biogaskraftwerk gelegt. Die Anlage mit einer Kapazität von 4,2 MW wird die größte ihrer Art in Ungarn sein.
In den Verhandlungen mit der ungarischen Regierung über das im November 2008, auf der Höhe der Finanzkrise, geschlossene Standby-Abkommen sei „eine Reihe von Fragen offen geblieben”, hat der Internationale Währungsfonds (IWF) in der Nacht zum Sonntag erklärt.
Die Europäische Kommission hat in der Nacht zum Sonntag entschieden, den Abschluss der fünften Überprüfung bezüglich der Zahlungsbilanzhilfe der EU für Ungarn zu verschieben. Zur Begründung hieß es, es gebe noch eiue Reihe offener Fragen, für deren Klärung die Regierung mehr Zeit benötige.
Im jüngsten Tax & Legal Alert Newsletter von PriceWaterhouseCoopers wird auf Veränderungen durch das Gesetz Nr. LVII vom 21. Juni 2010 eingegangen.
Der deutsche Weltmarktführer Knorr-Bremse hat in Budapest ein neues Werk eingeweiht, in dem Bremssysteme für Schienenfahrzeuge hergestellt werden.
Die Produktion des ungarischen Bausektors war im Mai um 10,6% geringer als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Für April hatte das Statistische Zentralamt (KSH) im Jahresvergleich einen Rückgang um 15,7% festgestellt.
Die in ungarischem Eigentum befindliche Young BTS Kft. hat die Siemens Enterprise Communications Magyarország, einen führenden Lieferanten von Telekommunikationslösungen für ungarische Unternehmen, aufgekauft.
Ministerpräsident Viktor Orbán sieht keine Möglichkeiten, an der Sondersteuer für den Finanzsektor im Jahr 2010 etwas zu ändern. Einen Gesetzentwurf für die Steuer hat die Regierung am vergangenen Freitag dem Parlament unterbreitet.
Der deutsche Reifen- und Bremssystemehersteller Continental baut seine ungarischen Standorte aus, obwohl er in diesem Jahr ein neues Werk in China errichtet.
Das gesamtstaatliche, cashflow-basierte Defizit Ungarns, ohne Kommunen, betrug im Juni 297,4 Milliarden HUF. Das Defizit des Zeitraums Januar-Juni belief sich – nach vorläufigen Angaben des Volkswirtschaftsministeriums – auf 1.033 Milliarden HUF. Die Zahl bedeutet 118,8% des Defizitziels für das gesamte Jahr.
Die ungarische Industrieproduktion war im Mai – unbereinigt und arbeitstagbereinigt – um 13,7% größer als im Vergleichsmonat des Vorjahres.
Ungarn hatte im April 2010 einen Handelsüberschuss von 505 Millionen EUR. Er war somit niedriger als im März 2010 (653 Millionen EUR), aber größer als im April 2009 (396 Millionen EUR). Die vom Statistischen Zentralamt (KSH) veröffentlichte endgültige Zahl ist niedriger als die am 8. Juni bekanntgebene vorläufige Zahl (526 Millionen EUR).
Ungarn hat im ersten Quartal 2010 einen Leistungsbilanzüberschuss von 344 Millionen EUR verbucht. Im Q4 2009 waren es 446 Millionen EUR.
Der ungarische Elektronik-Auftragsfertiger Videoton hat bei der STS Group, die alternative Energie erzeugt, einen Anteil von 51% erworben.
Volkswirtschaftsminister György Matolcsy hat auf einer Regierungssitzung am Mittwoch dargelegt, auf welcher Grundlage die verschiedenen Akteure des Finanzsektors ihre Sondersteuer zahlen sollen: die Banken nach ihrem Gesamtvermögen, die Versicherer nach ihrem Nettoumsatz mit Versicherungsprämien und die anderen Unternehmen nach dem Nettoumsatz.
Das Wirtschaftsforschungsinstitut GKI erwartet, dass die ungarische Wirtschaft in diesem Jahr um 1% und in den Jahren 2011 und 2012 um je 3% wächst.
Das ungarische Unternehmen Compuworx hat an einem Projekt teilgenommen, das mit dem erstmals vergebenen EUREKA Innovation Award ausgezeichnet worden ist.
In der Altersgruppe der ungarischen Bevölkerung zwischen 15 und 74 Jahren waren im Zeitraum März-Mai durchschnittlich 11,4% ohne Arbeit. Für den Zeitraum Februar-April hatte das Statistische Zentralamt (KSH) 11,8% ermittelt. Das heißt, dass die Arbeitslosenquote im gleitenden Drei-Monats-Durchschnitt erstmals seit einem Jahr gesunken ist. Die Zahl der Beschäftigten hat zum zweiten Mal hintereinander zugenommen, nachdem sie vom zweiten Quartal 2009 an kontinuierlich zurückgegangen war.
Die Europäische Kommission hat am Dienstag die sechsmonatige Verlängerung der Liquiditätshilfe der Regierung für ungarische Banken genehmigt.
Die neue ungarische Regierung hofft, das Haushaltsdefizit im kommenden Jahr – wie mit internationalen Kreditgebern vereinbart – unter die Drei-Prozent-Marke drücken zu können. Zugleich, so der stellvertretende Ministerpräsident Tibor Navracsics, wünscht sie die Unterstützung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Union (EU) für Reformen, die das Wachstumspotenzial des Landes vergrößern.
Das ungarische Wirtschaftsforschungsinstitut Kopint-Tarki hat seine Wachstumsprognose für dieses Jahr von 0,8% auf 1,5% angehoben.
Der Monetärrat der Ungarischen Nationalbank (MNB) hat den Leitzins erwartungsgemäß bei 5,25% belassen.
Die neue ungarische Regierung wünscht ein neues Finanzabkommen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Union. Laut György Szapáry, leitender Berater von Ministerpräsident Viktor Orbán, möchte sie, dass die Abrufbarkeit des bis zum Oktober dieses Jahres befristeten Standby-Kredits bis zum Jahresende verlängert wird.
In der nordungarischen Stadt Miskolc ist der Grundstein für eine neue Produktionshalle des Bosch-Konzerns gelegt worden. Die Erweiterung des Standorts des weltgrößten Automobilzulieferers kostet 6,5 Milliarden HUF.
Ungarns Bruttoinlandsprodukt war im ersten Quartal um 0,1% größer als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Kalendertagbereinigt betrug der Zuwachs 0,9%.
Ungarn wird Gastgeber des Internationalen Mini Meetings (IMM) im Jahr 2012. Der Mini Club Hungary hat den Auftrag für die Ausrichtung der Veranstaltung erhalten.
Die Zahl der Mobiltelefon-Abonnements in Ungarn lag Ende März bei annähernd 11,9 Millionen. Gespräche, die über das mobile Netz abgewickelt wurden, machten drei Viertel der Gesamtdauer des Fernsprechverkehrs aus. Die Festnetztelefonie ist gegenüber dem Mobilfunk weiter auf dem Rückzug.
London, 14. Juni (MTI-Econews) – Nach einer Analyse der BNP Paribas gehört Ungarn derzeit mit seinem Haushalt zu den drei Top-Ländern Europas. Die französische Bank bezeichnet die von ungarischen Politikern gezogenen Parallelen zur Lage Griechenlands als unbegründet und unglücklich.
Die ungarische Industrieproduktion war im April unbereinigt und arbeitstagbereinigt um 9,7% größer als zwölf Monate zuvor. Gegenüber März ermittelte das Statistische Zentralamt (KSH) ein Wachstum von 1,1% (ebenfalls unbereinigt und arbeitstagbereinigt). Die endgültigen Zahlen weisen keinen Unterschied gegenüber den vorläufigen auf.
Die Zahl der registrierten Arbeitssuchenden in Ungarn lag im Mai bei 556.200. Sie war um 1,4% niedriger als zwölf Monate zuvor – zum ersten Mal seit Beginn der Weltwirtschaftskrise hat der Jahresvergleich bei diesem Kennwert einen Rückgang ergeben.
In der Londoner City wird der vom ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán vorgelegte 29-Punkte-Plan überwiegend günstig beurteilt, mit dem Vorbehalt, dass man noch nicht die Details kenne und die Banken erheblich belastet würden.
Die Regierung will den zehnprozentigen Vorzugssatz der Körperschaftsteuer auf Unternehmen mit Gewinnen von maximal 500 Millionen HUF ausdehnen. Bisher stand diese Erleichterung nur Unternehmen mit höchstens 50 Millionen HUF Jahresgewinn zu. Der von Ministerpräsident Viktor Orbán am Dienstag im Parlament unterbreitete Aktionsplan der Regierung besteht aus 29 Punkten.
Ministerpräsident Viktor Orbán hat im Parlament einen 29 Punkte umfassenden Aktionsplan der Regierung vorgelegt.
Ungarns Dienstleistungsverkehr mit dem Ausland im ersten Quartal 2010 weist einen Überschuss von 524 Millionen EUR auf. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres betrug der Überschuss 419 Millionen EUR. Der Anstieg beruht auf wachsendem Export und abehmendem Import.
Die Regierung will alles in ihren Kräften Stehende dafür tun, dass das Haushaltsdefizit so nahe wie möglich beim Ziel von 3,8% des BIP bleibt. Diese Zusage hat Staatssekretär Mihály Varga am Montag auf einer außerordentlichen Kabinettsitzung gemacht.
Es wird befürchtet, dass die Obst- und Gemüseernte in Ungarn in diesem Jahr um 30-40% geringer als gewöhnlich ausfällt, was wahrscheinlich einen kräftigen Preisanstieg zur Folge haben wird.
Ungarns Währungsreserven sind im Mai um 637 Millionen EUR gewachsen. Nach vorläufigen Angaben der Ungarischen Nationalbank (MNB) haben sie damit den neuen Rekord von 34,857 Milliarden EUR erreicht.
Ungarns Wirtschaftslage ist stabil und Vergleiche mit insolventen Ländern sind übertrieben. Der Fidesz-Politiker Mihály Varga, Leiter einer Untersuchungskommission der neuen ungarischen Regierung, hat des Weiteren erklärt, das ursprüngliche Defizitziel von 3,8% des BIP sei haltbar, wenn entsprechende Anpassungsmaßnahmen getroffen würden. Varga kündigte auf einer Pressekonferenz ein dreitägiges Regierungsmeeting an, auf dem über einen Aktionsplan zur Erfüllung des Defizitziels beraten werden soll. Der Plan wird auch Gegenstand von Verhandlungen mit einer am Montag in Budapest eintreffenden IWF-Delegation sein. Varga, der auch Staatssekretär des Ministerpräsidentenamts ist, leitet eine Untersuchungskommission, die den Auftrag hat, den wahren Zustand des Staatshaushalts festzustellen. Die Situation sei erheblich schlechter, als es die Vorgängerin der heutigen Regierung dargestellt habe, sagte der Politiker. Deshalb seien dringend weitreichende Maßnahmen nötig.
Die ungarische Industrieproduktion war im April – unbereinigt und arbeitsplatzbereinigt – um 9,7% größer als im Vergleichsmonat des Vorjahres.
Die Ungarische Nationalbank (MNB) hat eine deutliche Abflachung der Inflation vorausgesagt. In ihrem jüngsten Inflationsbericht prognostiziert sie den Anstieg des Preisniveaus wie folgt: 3. Quartal 2010: 3,8%, Q4: 4,1%, Q1 2011: 3,4%, Q2: 3,0%, Q3: 2,8%.
Die Arbeitslosigkeit in Ungarn lag im Zeitraum Februar-April bei 11,8%. Sie war damit um 1,9 Prozentpunkte größer als im entsprechenden Zeitraum von 2009.
Die Investitionen in der ungarischen Volkswirtschaft waren im ersten Quartal um 6,4% geringer als im Vergleichszeitraum von 2009. Gegenüber dem Q4 von 2009 wuchsen die Investitionen nach saisonal bereinigten Daten um 0,5%.
Nach ihrer Vereidigung am 29. Mai hat die neue ungarische Regierung unter Ministerpräsident Viktor Orbán offiziell die Amtsgeschäfte übernommen.
In Forint haben die ungarischen Haushalte im April mehr Kredit aufgenommen als getilgt. Bei den Fremdwährungskrediten verhielt es sich umgekehrt: Es wurde mehr Geld zurückgezahlt als aufgenommen. Insgesamt haben sich die Haushalte mehr entschuldet als verschuldet.
Das ungarische Bruttoinlandsprodukt war im ersten Quartal 2010 etwas größer als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der seit fünf Vierteljahren anhaltende Rückgang des BIP kam damit zum Stillstand. Der Vorvierteljahresvergleich fiel zum zweiten Mal hintereinander positiv aus. Von der Wirtschaft insgesamt zeigt der am Mittwoch veröffentlichte Quartalsbericht des Statistischen Zentralamtes (KSH) ein gemischtes Bild.
Die Organisation für Wirtschaftliche Zusamenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris sagt für Ungarn ein diesjähriges Wachstum um 1,2% und ein Haushaltsdefizit von 4,5% des BIP voraus. Die Prognose findet sich in einem Länderbericht über Ungarn.
Ein Kraftwerk mit kombiniertem Zyklus will das schweizerische Unternehmen Advanced Power in Szeged bauen.
Die Malév ist als beste Fluggesellschaft Osteuropas 2010 geehrt worden. Das ungarische Staatsunternehmen gehörte damit zu den Empfängern der World Airline Awards, die die britische Consulting-Firma Skytrax auf einer Feier in Hamburg überreichte.
Der kombinierte Index des Geschäfts- und des Konsumklimas hat sich von -17,2 Punkten im April auf -14 Punkte im Mai verbessert.
In den jüngsten Daten über die ungarische Bauindustrie sehen Analysten günstige Anzeichen. Gegenüber der Nachrichtenagentur MTI haben sie auf das seit einiger Zeit anhaltende Auftragswachstum hingewiesen.
Angesichts der realwirtschaftlichen Trends sei ein Leitzins von 4,50% angemessen, hat der künftige Wirtschaftsminister der Fidesz-KDNP, György Matolcsy, in der Anhörung vor dem Haushaltsausschuss des Parlaments erklärt.
Die größten ungarischen Stromhändler und acht kleinere Unternehmen haben ihre Absicht zur Teilnahme an der Ungarischen Elektrizitätsbörse (HUPX) erklärt, die am 1. Juli eröffnet wird.
Ungarn kann nach Meinung von Analysten der Londoner City in zwei Jahren den Wechselkursmechanismus ERM-II übernehmen.
Von MTI befragte Analysten erwarten, dass die ungarische Industrieproduktion in den kommenden Monaten im Jahresvergleich weiter zunimmt. Sie begründen dies mit dem wachsenden Export und der niedrigen Vergleichsbasis.
Von ihrer derzeitigen Lage haben die ungarischen Verarbeitungsunternehmen noch ein trübes Bild, ihr Ausblick hellt sich aber auf. Dies zeigt ein Stimmungsbericht des Wirtschaftsforschungsinstituts Kopint-Tárki.
Die ungarisache Industrieproduktion war im März sowohl unbereinigt als auch arbeitsplatzbereinigt um 2,8% größer als zwölf Monate zuvor. Nach Angaben des Statistischen Zentralamtes (KSH) verringerte sie sich im Vormonatsvergleich – saison- und arbeitstagbereinigt – um 0,4%. Gegenüber den am 6. Mai veröffentlichten vorläufigen Zahlen gab es keine Veränderungen.
Von der Nachrichtenagentur MTI befragte Analysten haben für das zweite Halbjahr ein beschleunigtes Wachstum des Imports vorhergesagt. Nach ihrer Prognose wird der Handelsüberschuss bei Jahresende rund 5 Milliarden EUR betragen.
Der Volkswirtschaftsminister der neuen ungarischen Regierung, György Matolcsy, hält ein diesjähriges Wachstum um 0,5%-1% für möglich. In einem am Dienstag veröffentlichten Interview für die Tageszeitung „Népszabadság” nannte er als Voraussetzung, dass bereits die ersten Reformen, die das auf drei Jahre ausgelegte Steuersenkungskonzept vorsieht, erfolgreich verwirklicht werden.
Nach der schnellen Entwicklung im vergangenen Jahrzehnt entwickelt sich Ungarns Shared Service-Branche zu einem auch im Landesmaßstab bedeutenden Arbeitgeber. 30.000 Menschen sind in diesem Sektor tätig, über den PricewaterhouseCoopers eine erste umfassende Studie erstellt hat.
Die vom Statistischen Zentralamt (KSH) am Mittwoch veröffentlichten Zahlen über das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal zeigen nach Meinung von Analysten das Ende der Rezession an.
Der amerikanische Studiobetreiber Raleigh Studios hat am Donnerstag gemeinsam mit seinem ungarischen Partner, der Origo Film Group, eine neue Filmproduktionsstätte vorgestellt. Der mit 17 Milliarden HUF in einem Budapester Randbezirk errichtete Studiokomplex zählt zu den größten Europas.
Analysten halten für wahrscheinlich, dass die ungarische Industrieproduktion im zweiten Quartal weiter steigt. Diese Prognose wurde gestellt, nachdem das Statistische Zentralamt (KSH) am Donnerstag endgültige Zahlen vom Monat März veröffentlicht hatte. Sowohl unbereinigt als auch arbeitstagbereinigt war die Industrieproduktion im März 2010 um 2,8% größer als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Die Stadt Debrecen hat den Auftrag zur Errichtung eines Fracht- und Logistikzentrums auf dem örtlichen Flughafen ausgeschrieben.
Das angesehene amerikanische Wirtschaftsmagazin „Site Selection” hat die ITD Hungary als beste Handelsförderagentur Ostmitteleuropas im Jahr 2010 gewählt. Für die ITDH ist dies innerhalb eines Jahres bereits die zweite ehrenvolle Beurteilung von unabhängiger Stelle.
Im ersten Quartal 2010 waren in Ungarn 3.719.000 Menschen im Alter zwischen 15 und 74 Jahren ohne Beschäftigung . Die Zahl der Arbeitslosen war 498.000, die Arbeitslosenrate lag bei 11,8%.
Für den ungarischen Inlandstourismus, insbesondere in Budapest, war 2009 das härteste Jahr seit langem.
Mit Investition von 22 Millionen EUR errichtet der deutsche Technologiekonzern Bosch in Miskolc ein Werk, in dem bis Ende kommenden Jahres über tausend Mitarbeiter und weitere 80 Ingenieure eingestellt werden.
Verbesserte ungarische Industrie- und Handelsdaten spiegeln die Erholung der Exportmärkte wider. Erkennbar wird dieser Zusammenhang aus einer gemeinsamen Studie des Wirtschaftsinstituts GKI und der Erste Bank. Sie enthält aber weiterhin verschlechterte Zahlen über den Bausektor, den Einzelhandel und die Arbeitslosigkeit.
Ungarn ist aus einer amerikanischen „Watchlist” für den Schutz geistigen Eigentums gestrichen worden. Laut einer Mitteilung des Büros des US-Handelsbeauftragten gehören auch Polen und die Tschechische Republik nicht länger zu den Ländern, deren Vorgehen gegen geistige Piraterie und Fälschungen von amerikanischen Behörden besonders beobachtet wird.
Energieerzeugende Maschinen und Anlagen sowie wissenschaftliche Prüfgeräte gehören zu den Erzeugnissen, bei denen der ungarische Export in den ersten beiden Monaten dieses Jahres am stärksten gestiegen ist. In der letzteren Warengruppe bildeten Lieferungen für die deutsche Autoindustrie den Löwenanteil
Das diesjährige ungarische Haushaltsdefizit könne zwischen 4,5% und 6,5% liegen, hat György Matolcsy am Montag erklärt. Er war zuvor als künftiger Wirtschaftsminister im Orbán-Kabinett vorgestellt worden.
Der designierte ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat am Montag weitere Mitglieder eines neu strukturierten Regierungskabinetts vorgestellt.
Der Monetärrat der Ungarischen Nationalbank (MNB) hat am Montag erwartungsgemäß den Leitzins um 25 Basispunkte auf 5,25% gesenkt.
Der bürgerliche Fidesz-KDNP wird im neuen Parlament über eine Zweidrittelmehrheit verfügen. Nachdem die bisherige Oppositionspartei bereits in der ersten Runde der Parlamentswahlen die absolute Stimmenmehrheit erlangt hatte, konnte sie ihre Position im zweiten Wahlgang am Sonntag noch weiter ausbauen. Sie erhielt 263 der insgesamt 386 Parlamentsmandate. Die bisher regierenden Sozialisten werden nur mit 59 Abgeordneten vertreten sein. Die radikale nationalistische Partei Jobbik zog mit 47 Abgeordneten ins Parlament ein. Ein weiterer Parlamentsneuling ist die Grünenpartei LMP mit 16 Sitzen.
Der erste Schritt der kommende Regierung werde es sein, einen Plan für Änderungen des Steuersystems, Abbau der Bürokratie und neue Zusammenarbeit mit den örtlichen Selbstverwaltungen zu unterbreiten, hat der Fidesz-Vorsitzende Viktor Orbán am Montag auf einer Pressekonferenz angekündigt. Der Fidesz hat bei den ungarischen Parlamentswahlen eine Zweidrittelmehrheit erlangt.
Zwei Drittel der ungarischen Pharmaunternehmen rechnen damit, dass ihre Einnahmen in diesem Jahr gegenüber dem vergangenen steigen. Dies geht aus einer im Dezember durchgeführten Studie von PricewaterhouseCoopers (PwC) hervor.
Die Finanzaufsicht PSZÁF hat die Registrierung eines neuen Risikokapitalfonds genehmigt. Der mit 6,2 Milliarden HUF (ca. 23,5 Millionen EUR) ausgestattete Primus III will sich laut dem Pester Lloyd in den kommenden drei Jahren an aussichtsreichen ungarischen KMU beteiligen.
Vertreter von zehn Unternehmen und drei Universitätseinrichtungen des ungarischen Biotechnologie-Sektors sind auf dem Biotech-Forum „Meeting Innovation 3.0” am 30. März in Berlin mit deutschen Fachleuten zusammengetroffen. Hauptziel der von der ungarischen Botschaft in Berlin, dem ungarischen Ministerium für Nationale Entwicklung und Wirtschaft, ITD Hungary und dem Gragger Institut des Collegium Hungaricum Berlin gemeinsam organisierten Veranstaltung waren der Ausbau persönlicher Kontakte und die Förderung der Zusammenarbeit.
Das ungarische Bankwesen habe sein Risikomanagement verbessert, stellt die Ungarische Nationalbank (MNB) in ihrem jüngsten Stabilitätsbericht fest. In der Handhabung von Instrumenten der Darlehensrückführung bzw. bei der Umstrukturierung notleidender Kredite sei man gut vorangekommen. Ungarns Nettoauslandsverschuldung, das Kredit-Einlage-Verhältnis und der Bestand in Fremdwährung vergebener Kredite seien sämtlich geringer geworden, befänden sich aber gegenüber anderen Ländern der Region noch immer in einem verhältnismäßig hohen Bereich. Darin liege weiterhin eine finanzielle Anfälligkeit des Landes.
Eine bedeutende Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit des Landes hat der Fidesz-Vorsitzende Viktor Orbán als wichtigste Aufgabe der kommenden ungarischen Regierung bezeichnet. Diese Entwicklung müsse mit einer wesentlichen Verbesserung der sozialen Sicherheit einhergehen, fügte er auf einer Pressekonferenz nach der ersten Runde der Parlamentswahlen hinzu. Dem Fidesz ist die absolute Parlamentsmehrheit bereits sicher.
In den ungarischen Touristenunterkünften war sowohl die Zahl der Gäste als auch die der Übernachtungen im Januar-Februar um 3% höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Das vorrangige Projekt „Glaube und Gesundheit – Koperation zwischen Máriapócs und Nyírbátor zur Entwicklung des religiösen Tourismus” wird unter Einbeziehung von EU-Mitteln in Höhe von 3,4 Milliarden HUF verwirklicht. Die Gesamtkosten des Vorhabens im Rahmen des Entwicklungsplans Neues Ungarn betragen 3,4 Milliarden HUF.
Die Parlamentswahlen am Sonntag hat der Fidesz, bisher stärkste Oppositionspartei, klar gewonnen. Die noch regierende Ungarische Sozialistische Partei (MSZP) ist weit abgeschlagen auf Platz zwei gelandet.
Die demnächst ihr Amt antretende Fidesz-Regierung werde einem neuen vom IWF unterstützten Stabilisierungsplan letztlich zustimmen, vermuten Londoner Analysten für Schwellenmärkte. Ihre Forint- und Wachstumsprognosen nach oben korrigierend, äußern sie sich überzeugt, dass dies die Risikoprämie ungarischer Anlagen senken, den Kapitalzufluss erleichtern und die wirtschaftliche Erholung fördern kann.
Ungarn hatte im Februar laut einem vorläufigen Bericht des Statistischen Zentralamts (KSH) einen Handelsüberschuss von 374 Millionen EUR. Überschüsse stehen auch für den Vormonat und den Vergleichsmonat des Vorjahres zu Buche: 290 Millionen EUR bzw. 296 Millionen EUR. Das Wachstum des Imports beschleunigte sich etwas weniger als das des Exports.
Nach dem Europäischen System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG) betrug das ungarische Haushaltsdefizit im vergangenen Jahr 1.035 Milliarden HUF und damit 4,0% des BIP. Die vom Statistischen Zentralamt (KSH) nach Maastricht-konformer Methode ermittelte Zahl ist vorläufig.
Die ungarische Industrieproduktion war im Februar um 8,4% größer als zwölf Monate zuvor. Im vorläufigen Bericht des Statistischen Zentralamtes (KSH) steht diese Zahl sowohl unbereinigt als auch arbeitstagbereinigt. Im Januar hatte der Jahresvergleich einen Anstieg um 3,4% (unbereinigt) bzw. 5,7% (arbeitstagbereinigt) ergeben.
Die Stimmung unter den deutschen und anderen ausländischen Investoren zeige nach dem dramatischem Einbruch 2009 in diesem Jahr wieder eine deutliche Erholung, habe aber die Werte früherer Jahre noch nicht wieder erreicht, wird im Konjunkturbericht der Deutsch-Ungarischen Industrie- und Handelskammer (DUIHK) festgestellt.
In der Kampagne vor der am Sonntag anstehenden Parlamentswahl haben alle politischen Parteien die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Unternehmensförderung als wichtigste Prioritäten ihrer Wirtschaftspolitik dargestellt. Die regierenden Sozialisten (MSZP) und ihr stärkster Gegner, der bürgerlich-konservative Fidesz, haben aber konkrete Details ihrer Programme noch nicht öffentlich gemacht.
Die Anstrengungen der gegenwärtigen ungarischen Regierung zur Haushaltskonsolidierung werden von Londoner Analysten als „hervorragend” bezeichnet. Vor der ersten Runde der Parlamentswahl am kommenden Sonntag herrscht die Meinung vor, dass das Zustandekommen einer starken neuen Regierung von den Märkten günstig aufgenommen würde.
Auf Veränderungen bei den Regeln für Steuerersparnis durch Förderung der Film- und Bühnenkunst weist der Tax & Legal Alert von PricewaterhouseCoopers hin.
Im Rahmen des Entwicklungplans Neues Ungarn hat die Regierung 39 weitere vorrangige Projekte benannt. Das mit 51,3 Milliarden HUF dotierte Paket enthält Investitionen in den Bereichen Verkehr, Tourismus, Umweltentwicklung, Gesundheitswesen und Städterehabilitierung. Für die Vorhaben werden großteils Fördermittel der EU bereitgestellt.
Der Monetärrat der Ungarischen Nationalbank (MNB) hat den Leitzins auf das bisher niedrigste Niveau, 5,5%, gesenkt. Die Herabsetzung um 25 Basispunkte entsprach den Erwartungen. Analysten rechnen überwiegend damit, dass der Zins bis Dezember auf 5,25% heruntergeht.
Einen großen Sprung nach vorn hat Ungarn in der Länderrisiko-Rangliste von „Euromoney” gemacht. In der jüngsten Vergleichsstudie des führenden Londoner Wirtschaftsmagazins erscheint es unter 186 Ländern auf Platz 46. Im September lag es noch auf Platz 64.
Das ungarische Bruttoinlandsprodukt wird im Gesamtjahr 2010 stagnieren, in der zweiten Jahreshälfte ist aber ein leichtes Wachstum möglich, lautet die jüngste Prognose des Wirtschaftsforschungsinstituts GKI.
Die Europäische Kommission hat Ungarns Haushaltsgleichgewicht im Jahr 2009 als „weitgehend stabil” bezeichnet. In ihrer Bewertung des aktualisierten ungarischen Konvergenzprogramms mahnt sie das Land zugleich, mit Strukturreformen, nicht zuletzt in der öffentlichen Verwaltung, einen besseren Zustand der Staatsfinanzen zu erzielen.
Die Bosch-Gruppe, der zweitwichtigste industrielle Arbeitgeber in Ungarn, investiert in sein Budapester Forschungs- und Entwicklungszentrum über 9 Milliarden HUF. Bis 2012 werden dort zusätzlich 200 junge Entwicklungsingenieure beschäftigt. Das Projekt wird von der ITD Hungary Zrt. unterstützt.
Ungarische kleine und mittlere Unternehmen melden in wachsender Zahl Erfindungen und Patente an, berichtet das Ungarische Patentamt.
Der vom Wirtschaftsforschungsinstitut GKI gemeinsam mit der EU erstellte Konjunkturerwartungsindex hat im März das Niveau des Septembers 2008, des letzten ruhigen Monats vor der Weltfinanzkrise, erreicht. Der Konsumklimaindex hat diese Vergleichsmarke sogar überschritten. Das heißt, dass ein im Mai 2009 begonnener Trend – die Verbesserung der Erwartungen der Wirtschaft und der Verbraucher – weiter anhält.
Das Wirtschaftsforschungsinstitut Ecostat prognostiziert, dass das ungarische Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr noch stagniert, 2011 aber bereits um 3,1% wächst.
Die Hochschule Kecskemét erhält zur Verbesserung der Infrastruktur und der Studienbedingungen EU-Hilfe von 2,44 Milliarden HUF. Mit einem ergänzenden Beitrag des Ministeriums für Nationale Entwicklung und Wirtschaft ergibt sich eine Summe von 10 Millionen EUR. Laut Bericht des Pester Lloyds dienen die Mittel indirekt auch der Deckung des künftigen Personalbedarfs des Mercedes-Werks, das derzeit in Kecskemét gebaut wird.
Die Oppositionspartei Fidesz, die als sicherer Favorit der für April anstehenden Parlamentswahl gilt, plant für den Fall ihrer Regierungsübernahme umfangreiche Steuersenkungen. Sie sollen, wie der führende Wirtschaftspolitiker der Partei, György Matolcsy, im Fernsehsender Hír TV ausführte, am 1. Januar 2011 in Kraft treten.
Für eine Investition der Temic Telefunken Microelectronic Hungary erteilt das ungarische Ministerium für Nationale Entwicklung und Wirtschaft einen Zuschuss von noch ungenannter Größe.
Teilweise wegen niedriger Ausgangswerte werde die Industrieproduktion in den kommenden Monaten im Jahresvergleich steigen, haben Analysten gegenüber der Nachrichtenagentur MTI erklärt. Sie stellten ihre Prognosen in dieser Woche nach der Veröffentlichung frischer Wirtschaftsdaten.
Die Magyar Telekom will ihr Profil erweitern, indem sie Strom und Gas für Einzelverbraucher anbietet. In einer Pressemitteilung hat das Unternehmen erste Schritte in dieser Richtung angekündigt.
Der ungarische Kristallhersteller Ajka Kristály produziert Gläser und Flaschen für Luxusautos von Rolls Royce
Unternehmen mit deutschem Standort weisen wir darauf hin, dass das deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie auf der Green Expo im September dieses Jahres in Mexiko einen Gemeinschaftsstand unterhalten wird.
In seinem neuen Tax & Legal Alert informiert PriceWaterhouseCoopers über Gesetzesänderungen bezüglich der Körperschaftsteuer.
Die ungarische verarbeitende Industrie ist im vierten Quartal 2009 – gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres – um eine einstellige Rate geschrumpft. In den vorangegangenen drei Quartalen war der Rückgang zweistellig gewesen. Der Vorvierteljahresvergleich zeigte aber nach einem Anstieg in Q3 wieder einen Schwund an. Die Dienstleistungen waren in Q4 der einzige Sektor, wo das Minus im Jahresvergleich geringer war als die -4% des BIP. Der Nettoexport verringerte sich gegenüber Q3, blieb aber der wichtigste Wachstumsfaktor. Wie dem jüngsten Bericht des Statistischen Zentralamtes (KSH) weiter zu der entnehmen ist, verlangsamte sich der Inlandsverbrauch gegenüber Q3, während der größere Staatsverbrauch das Wachstum förderte. Auf gestiegene Nachfrage deutet hin, dass die Lagerbestände – nach Zunahme in Q3 – wieder abgenommen haben.
Nach dem Baubeginn der Daimler AG in Kecskemét geht auch die Personalbeschaffung für das neue Werk voran. Die Mercedes-Benz Manufacturing Hungary (MBMH) hat im Rahmen der Investition bisher Zulieferverträge im Umfang von 50 Millionen EUR geschlossen.
Die nächste ungarische Regierung wird wahrscheinlich bei der Europäischen Union eine Verlängerung des Moratoriums für den Kauf von Agrarland durch Ausländer beantragen.
Trotz der schwierigen Wirtschaftslage hat die Audi Hungaria Motor Kft. das vergangene Jahr mit einer positiven Bilanz abgeschlossen. Wie die Zeitung Napi Gazdaság berichtet, musste die Belegschaft nicht vollständig auf ihre Gewinnbeteiligung verzichten.
Der schweizerische Anbieter von präzisen Anstriebssystemen Maxon verlagert in sein Werk in Veszprém (Westungarn) die Produktion von kompletten Motoren und Rotoren. Bisher hat die Maxon Motor Hungary nur Ersatzteile gefertigt.
Ungarns größte Bank, OTP, hat die Gründung einer Tochter für Venture Capital angekündigt. Das Unternehmen wird laut dem Pester Lloyd PortfoLion heißen und noch in diesem Jahr 2,5 Milliarden HUF investieren.
Einen Auftrag im Wert von 80 Milliarden HUF für Infrastruktur- und Komunalbau in Libyen hat die Nemzetközi Vegyépszer Zrt. bekommen. Für die ungarische Bauindustrie ist dies das größte Geschäft seit Jahrzehnten.
Der für den ungarischen Außenhandel seit geraumer Zeit charakteristische Überschuss hat im Dezember 375 Millionen EUR und im gesamten vergangenen Jahr 3,979 Milliarden EUR betragen. Während die vom Statistischen Zentralamt (KSH) für den Dezember bekannt gegebene endgültige Zahl mit der vorläufig veröffentlichten übereinstimmt, hat sich die Zahl für das Gesamtjahr 2009 um annähernd 600 Millionen EUR verringert. Die vorläufige Zahl hatte 4,57 Milliarden EUR gelautet. Zum ersten Mal seit 2002 hat sich 2009 das Verhältnis von Export- und Importpreisen verbessert. Das im November begonnene Wachstum des Handelsvolumens setzte sich beschleunigt fort, und der Export wuchs weit schneller als der Import. Die Entwicklungen gingen sämtlich von einer niedrigen Basis aus.
Ungarns saisonbereinigter Einkaufsmanagerindex (EMI) ist vom Januar zum Februar um 2,1 Punkte auf 55,9 gestiegen. Der vom Ungarischen Verband für Logistik, Beschaffung und Lagerhaltung (Halpim) veröffentlichte Index hat sich zum zweiten Mal hintereinander erhöht und damit die Anzeichen für die Erholung des Produktionssektors vermehrt.
Die FB Airport Kft., ein Mitglied der SCD Group, hat mit den Gemeinden Sármellék und Zalavár (Westungarn) einen Vertrag über Pachtung und Betreibung des Balaton Airport unterzeichnet. Die Vereinbarung gilt für einen Zeitraum von 50 plus 50 Jahren. Unterdessen hat die Lufthansa ein Programm von Flügen aus sechs deutschen Städten zum Balaton angekündigt.
Der deutsche Haushaltschemie- und Kosmetikkonzern Henkel hat mit seiner Tochter in Ungarn im vergangenen Jahr 89,3 Milliarden HUF umgesetzt . Das waren um 5,5% mehr als 2008.
Die ungarische Tourismusbranche rechnet für dieses Jahr wieder mit einem Wachstum von 3-4%. Darauf hat der Minister für kommunale Selbstverwaltung, Zoltán Varga, am Donnerstag bei der Eröffnung der Internationalen Tourismusmesse „Reisen 2010” (5.-7. März) hingewiesen.
In Ungarn sind im vergangenen Jahr öffentliche Aufträge im Gesamtvolumen von 1.809,8 Milliarden HUFerteilt worden. Gegenüber 2008 war dies eine Steigerung um 27,6%. Wie der Vorsitzende des Rates für Öffentliches Auftragswesen, József Bakonyi, auf einer Pressekonferenz mitteilte, erhöhte sich die Zahl der öffentlichen Aufträge um 69% auf 6.611.
Der frühere Notenbankchef und Finanzminister Zsigmond Járai hat sich auf einem Wirtschaftsforum für strukturelle Reformen und Senkung der staatlichen Ausgaben ausgesprochen.
Laut einer gemeinsamen Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts GKI und der Erste Bank geht für die ungarische Wirtschaft die Rezession im Jahr 2010 zu Ende. In der Außenwirtschaft wird wieder ein Überschuss erzielt und wenn die Regierung den entsprechenden Willen aufbringt, kann das vom Parlament beschlossene Defizitziel erfüllt werden – so die Prognose.
Im vierten Quartal 2009 war Ungarns Investitionsvolumen um 11% niedriger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Für das gesamte Jahr gibt das Statistische Zentralamt (KSH) einen Rückgang von 8,6% an. Der Absturz im Unternehmenssektor wurde gemildert durch Investitionen im staatlich finanzierten Sektor.
Mit Wirkung vom 23. Februar hat der Monetärrat der Ungarischen Nationalbank (MNB) den Leitzins um 25 Basispunkte auf 5,75% gesenkt
Die Ungarische Nationalbank (MNB) prognostiziert für 2010 einen Rückgang des BIP um 0,2% und eine durchschnittliche Inflation von 4,4%.
Die Beschäftigtenzahl der ungarischen Wirtschaft hat sich 2009 um 6,7% verringert. Innerhalb von zehn Jahren war es in dieser Hinsicht erst das dritte mit negativer Entwicklung, und der Rückgang war in den früheren Fällen längst nicht so drastisch: 2002 minus 0,7%, 2007 minus 0,1%. Nach einem Anstieg in den Monaten September und Oktober 2009 ging es im November und Dezember wieder bergab. Teilweise kann der Arbeitsplätzeschwund auf saisonale Faktoren zurückgeführt werden.
Der Joint-Venture-Verband und ITD Hungary veranstalten gemeinsam mit dem Ungarischen Außenwirtschaftsverband am Dienstag, dem 23. Februar eine halbtägige Konferenz. Ort der Veranstaltung ist der Sitz der Ungarischen Telekom (I. Krisztina körút 55.)
Ausreichende Maßnahmen zur wirtschaftlichen Stabilisierung hat IWF-Delegationschef James Morsink der ungarischen Regierung bescheinigt. Weiterhin seien aber eine strenge Haushaltspolitik und die Bereithaltung von Risikoreserven notwendig, sagte er, nachdem eine IWF-EU-Delegation in Budapest die Erfüllung der Bedingungen der im November 2008 gewährten Finanzhilfe überprüft hatte. Der Kredit in Höhe von 20 Milliarden EUR war von IWF, EU und Weltbank bereitgestellt worden, weil sich für Ungarn der Anleihemarkt geschlossen hatte. Morsink betonte, 2011 müssten weitere Maßnahmen getroffen werden, um das Haushaltsdefizit unter 3% des BIP zu drücken.
Ermutigt vom großen Erfolg im vergangenen Jahr, werden ITD Hungary und der Verband der Ungarischen Rauchwarenindustrie auf der diesjährigen Internationalen Pelz- und Lederwarenmesse (MIFUR) fünf ungarische Unternehmen präsentieren.
Aus dem jüngsten Subsidy Alert von PriceWaterhouseCoopers
Der ungarische Handelsüberschuss betrug im Dezember nach vorläufigen Berechnungen 375 Millionen EUR und war damit geringer als im Vormonat, für den 410 Millionen EUR als endgültige Zahl ermittelt worden waren. Nach den Angaben des Statistischen Zentralamts (KSH) ist der Export erstmals seit September 2008 gestiegen und der Rückgang des Imports hat sich weiter verlangsamt. Beides bezieht sich auf eine niedrige Vergleichsbasis.
Auf der internationalen Raumstation ISS werden Experimente durchgeführt, mit denen das ungarische Unternehmen Admatis u.a. seine Forschungen über die Entwicklung von Metallschaum vorantreibt. Die kleine Miskolcer Firma meldete am Sonntag den erfolgreichen Beginn des Tests. Metallische Schäume spielen in modernsten technologischen Entwicklungen eine wichtige Rolle.
Die JP Morgan hat in ihrem Modellportfolio der globalen Schwellenmärkte die Gewichtung von Polen und Ungarn reduziert. Londoner Analysten der amerikanischen Bankengruppe erklärten, darin äußere sich die Sorge, dass eine Verschlechterung der Lage Griechenlands und anderer Länder an der „Peripherie der Eurozone” ansteckende Wirkung haben könnte.
Im ungarischen Handel war im November 2009 ein Überschuss von 409,5 Millionen EUR zu verzeichnen. Die im endgültigen Bericht des Statistischen Zentralamtes (KSH) bekanntgegebene Zahl weicht nur gering von der vorläufigen ab (411 Millionen EUR). Im Oktober hatte der Überschuss 471 Millionen EUR betragen. Erstmals seit September 2008 konnte im Jahresvergleich ein Anstieg des Handelsvolumens registriert werden.
Einer der größten Kraftwerksbetreiber der Schweiz, Alpiq, beabsichtigt, seine Kapazitäten in Ungarn in den kommenden Jahren zu verdoppeln. Dazu wollen die Schweizer an ihrem Standort in der Budapester Vorstadt Csepel ein weiteres Großkraftwerk errichten.
Den Beitritt Ungarns zum Wechselkursmechanismus ERM II hält die Bank of America-Merrill Lynch für eine realistische Perspektive. Das Londoner Geldinstitut sieht Ungarn im Vorsprung vor anderen Ländern der Region.
Ungarns saisonbereinigter Einkaufsmanagerindex (EMI) ist zwischen Dezember und Januar um 4,4 auf 53,5 Punkte emporgeschnellt. Die den Index veröffentlichende Gesellschaft für Logistik, Einkauf und Vorratshaltung (Halpim) erklärte, damit werde erstmals seit August 2008 ein Wachstum des Produktionssektors angezeigt.
Das Konsortium C-S-K-K 2009 hat eine Ausschreibung zum Ausbau eines weiteren, 34 Kilometer langen Teilstücks der Autobahn M3 in Ostungarn zwischen Nyíregyháza und Vásárosnamény gewonnen.
Ab Ende April bietet die Low-Budget-Airline Germanwings viermal pro Woche einen Flug Hannover-Budapest und zurück an.
Der schweizerische Komponentenhersteller Phoenix Mecano erweitert seine Produktionskapazitäten in der mittelungarischen Stadt Kecskemét. Mit Investition von 1,2 Milliarden HUF wird eine Werkshalle mit einer Fläche von über 5.000 Quadratmetern gebaut. 100 neue Arbeitsplätze sind geplant.
Die Ungarische Nationalbank (MNB) hat den Leitzins am Montag erwartungsgemäß um 25 Prozentpunkte auf 6,0% gesenkt.
Die Subventionen, die 2008 aus dem ungarischen Staatshaushalt gezahlt wurden, entsprachen 2,38% des Bruttoinlandsprodukts. Mit dieser Zahl liegt Ungarn an der Spitze der 27 EU-Länder.
Die deutschen Unternehmen in Ungarn planen laut einer Umfrage, die Gehälter in diesem Jahr um 3,9% anzuheben. Das bedeutet nach ihrer Einschätzung ein stabiles Realeinkommen. Die befragten Unternehmen rechnen damit, dass der Arbeitskräftebedarf 2010 wieder zunimmt.
Finanzminister Péter Oszkó hat gegenüber der „Financial Times” erklärt, Ungarn sei nicht mehr auf die finanzielle Unterstützung des Internationalen Währungsfonds angewiesen.
Der Autozulieferer Bosch schließt sein Werk in Wales und verlagert die Produktion nach Ungarn.
Ungarn habe in den vergangenen Jahren eine „massive” grundlegende Verbesserung seiner Finanzwirtschaft erreicht, stellt die Bank of America-Merrill Lynch (BoA-ML) in einem Bericht fest. Die finanzwirtschaftliche Position des Landes gehöre inzwischen zu den stärksten in der Welt.
Von der Wirtschaftszeitung „Napi Gazdaság” interviewte Analysten erwarten, dass sich Ungarns Bonitätsausblick in diesem Jahr von derzeit negativ auf stabil oder sogar positiv verbessert. Sie teilen damit die Meinung der Ratingagentur Moody’s. Eine diesjährige Heraufstufung halten sie aber für unwahrscheinlich.
Der Wirtschaftsminister hat Csaba Kilián, Leiter der Direktion Investitionsförderung der Ungarischen Investitions- und Handelsförderungsagentur (ITD Hungary), gebeten, die Führung der Agentur amtierend zu übernehmen. Zuvor war am Montag Generaldirektor György Rétfalvi entlassen worden.
Die ungarische Handelsbilanz des Novembers vergangenen Jahres weist einen Überschuss von 115 Milliarden HUF (411 Millionen EUR) auf. Im Vergleich mit dem November 2008 bedeutet das eine Verbesserung um 91 Milliarden HUF (334 Millionen EUR). Das Volumen des Exports betrug übereinstimmend mit ersten Schätzungen 1.560 Millarden HUF (5.788 Millionen EUR), das des Imports lag bei 1.445 Milliarden HUF (5.377 EUR). Der Euro-Wert des Exports sank im Jahresvergleich um 3%, der des Imports um 9%. Der Anteil der EU-Länder am ungarischen Handel war im Export 80%, im Import 67%.
Das ungarische Finanzministerium schätzt, dass sich mit der Erhöhung der Verbrauchssteuer im Juli und Januar ein Rückgang des Konsums an den betroffenen Produkten um 3,5-10% verbindet.
Auf Fortschritte Ungarns in der Clusterpolitik weist das Magazin der Deutsch-Ungarischen Industrie- und Handelskammer „Wirtschaft in Ungarn” (WiU) in seiner jüngsten Ausgabe hin.
Unter Mitwirkung der Ungarischen Investitions- und Handelsförderungsgesellschaft (ITD Hungary) sind im vergangenen Jahr in Ungarn ausländische Direktinvestitionen in Gesamthöhe von EUR 894 Millionen getätigt worden. Das Geld verteilt sich auf 27 Investitionen, die 5.461 Arbeitsplätze geschaffen haben.
Vier neue Industrie- und Gewerbeparks werden in diesem Jahr im Komitat Szabolcs-Szatmár-Bereg, im Vierländereck Ungarn – Slowakei – Ukraine – Rumänien, errichtet
Der Umstand, dass das Defizit des Gesamthaushalts geringer als erwartet ausgefallen ist, verstärkt nach Meinung der Investmentgesellschaft Wood & Co. das Vertrauen in die ungarische Regierung.
Die Magyar Telekom ist für 2010 in den internationalen Nachhaltigkeitsindex CEERIUS aufgenommen worden. Der Index besteht aus Unternehmen, die an den Börsen Mittel- und Osteuropas gehandelt werden und hinsichtlich sozialer und ökologischer Leistungen führend sind.
In einer vom Sherman’s Travel Magazine aufgestellten Liste der Reiseziele mit dem günstigsten Preis-Leistung-Verhältnis ist Budapest unter den Top 10 gelandet.
Das Vertrauen der ungarischen Verbraucher hat sich laut einer gemeinsamen Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts GfK und der Corvinus Universität stabilisiert. Der Verbrauchervertrauensindex (FBI) wurde im vierten Quartal vergangenen Jahres mit 146,1 Punkte ermittelt, gegenüber 146,4 Punkten im dritten Quartal. Das bedeutet eine Stabilisierung auf dem Niveau vor der Wirtschaftskrise.
Der Geschäftsführer der Budapester Effektenbörse (BSE), György Móhai, sieht in der gewachsenenen Zahl von inländischen Privatanlegern, vier neuen Emittenten und der Erfüllung des angestrebten jährlichen Gewinns die erfreulichsten Erscheinungen des Jahres 2009.
Die ungarische Erdöl- und Erdgasgesellschaft MOL hat die Großhandelspreise für Benzin und Diesel um HUF 4 bzw. HUF 3 je Liter erhöht.
Der südliche Ring der Autobahn M0 um Budapest wird bald geschlossen, und auch die Verbindung zwischen der M1 und der M5 kann in Angriff genommen werden. Wie die Nationale Entwicklungsagentur mitteilt, stellt Brüssel die notwendigen Mittel für dieses Vorhaben zur Verfügung.
Das Vorhaben, den Donauraum zu einer einheitlichen Förderregion zu machen, die ihre Geltung 2014, mit Beginn des neuen EU-Haushalts, erlangt, wird von Ungarn nachdrücklich unterstützt. Wie das Wirtschaftsministerium der Nachrichtenagentur MTI mitteilte, ist Ungarn bereit, bei der Gestaltung der Europäischen Donaustrategie eine integrierende Rolle zu spielen. Das Ziel ist, die Strategie unter der ungarischen EU-Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2011 zur Annahme zu bringen.
Die sozialistische Minderheitsregierung wird laut Ministerpräsident Gordon Bajnai ihr Krisenmanagement bis zu den Parlamentswahlen im Frühjahr fortsetzen. Wenn die nächste Regierung den gegenwärtigen Sparkurs beibehalte, könne 2011 ein Wachstum von 4% erreicht werden, erklärte er gegenüber der Nachrichtenagentur MTI.
Im zweiten Halbjahr 2010 beginnt die ungarische Wirtschaft wieder zu wachsen. In einer Umfrage der ungarischen Nachrichtenagentur MTI hat die Mehrheit der interviewten Wirtschaftsforscher diese Prognose abgegeben. Für das gesamte Jahr wird nach ihrer Erwartung ein Nullwachstum zu Buche stehen.
Vor Ende des Jahres 2009 ist eine Reihe von Änderungen der Finanzgesetze beschlossen worden. Sie sollen fairere Beziehungen zwischen den Banken und ihren Kunden schaffen und außerdem die Position und Unabhängigkeit der Finanzmarktaufsicht PSZÁF stärken.
Die ungarischen Firmen gehören zu den weniger Betroffenen der Finanz- und Wirtschaftskrise. Zu diesem Ergebnis ist die Weltbank in einer Studie gelangt, die im Juni und Juli 2009 in sechs europäischen Ländern (Bulgarien, Lettland, Litauen, Rumänien, Türkei und Ungarn) durchgeführt wurde.
Der chinesische Bushersteller Xiamen King Long Automative Industry plant, sein erstes europäisches Montagewerk in Ungarn zu errichten. Das hat der Geschäftsführer von King Long Magyarország, János Kelemen, mitgeteilt.
Der Monetärrat der Ungarischen Nationalbank (MNB) hat den Leitzins um 25 Prozentpunkte auf 6,25% herabgesetzt.
Mit HUF 42 Milliarden unterstützt die Europäische Kommission den Bau der Straße M43 zwischen Szeged und Makó (nahe der Grenze nach Rumänien).
Die jüngsten Angaben über das Bruttoinlandsprodukt zeigen nach Meinung von Analysten, dass die ungarische Wirtschaft den schwersten Abschnitt der Krise überwunden hat. Die zuletzt veröffentlichte Handelsbilanz lasse für das Jahr eine positive Leistungsbilanz erwarten, erklärten sie gegenüber MTI.
Ungarn hat im Oktober nach ersten Schätzungen für HUF 1.535 Milliarden (EUR 5.705 Millionen) exportiert und für HUF 1.412 Milliarden (EUR 5.241) importiert.
Investititionen haben in der ungarischen Druckindustrie die Messlatte höher gelegt. Wie die Wirtschaftszeitung „Világgazdaság” berichtet, zieht die Branche zunehmend Geschäfte aus dem Ausland an sich.
Die Motorenproduktion bei der Audi Hungaria Kft., einem der größten Unternehmen Ungarns, ist im zweiten Halbjahr 2009 wieder um einige Prozent gewachsen, nachdem sie im ersten Halbjahr um 30% zurückgegangen war.
Die Carl Zeiss Vison hat durch Investition von EUR 1,7 Millionen den Standort in Mátészalka zum Zentrum ihrer Glaslinsenproduktion gemacht.
Mit einem Aufwand von HUF 650 Millionen ist der Industriepark in Gyõr (Nordwestungarn) um 17,5 Hektar erweitert worden.
Haben Sie gewusst, dass der Arbeitgeber mit seinem Arbeitnehmer bei Erfüllung gewisser gesetzlicher Bedingungen eine Vereinbarung über vorzeitigen Ruhestand treffen kann? Antwort auf diese Frage wird im jüngsten Tax & Legal Alert von PricewaterhouseCoopers gegeben.
Knorr-Bremse hat sein 40-jähriges Jubiläum in Ungarn gefeiert. Der Weltmarktführer bei Bremssystemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge baut seine Aktivitäten weiter aus. Im kommenden Jahr wird in Budapest ein neues Werk mit 800 Mitarbeitern eröffnet.
Das Gelände hinter dem Budapester Westbahnhof, auf dem ursprünglich das neue Regierungsviertel entstehen sollte, wird in einer öffentlichen, internationalen Ausschreibung verkauft.
Das ungarische Parlament hat den Haushaltsplan der Regierung für das Jahr 2010 angenommen. Er sieht vor, das Haushaltsdefizit auf 3,8% des Bruttoinlandsprodukts, das heißt, auf etwa HUF 870 Milliarden, zu reduzieren. Die Inflation soll bei 3,9% liegen.
Die Karsthöhlen von Aggtelek sind in einer vom amerikanischen „Forbes Magazin” aufgestellten Verzeichnis der „Verborgenen Schätze Europas” unter den Top 10 aufgeführt. Das Budapester Corinthia Grand Hotel erscheint in derselben Zeitschrift in einer Liste der zehn besten Luxushotels Europas.
Die ungarische Regierung hat bei der Europäischen Kommission einen Antrag auf Förderung des Großprojekts „Stufe zwei des Wasserschutzsystems Kleiner Balaton” eingereicht.
Drei ungarische Unternehmen sind in Stockholm mit dem angesehenen EMAS-Preis für nachhaltiges Wirtschaften und ökologisches Engagement in der Produktion ausgezeichnet worden.
Ungarns Ministerpräsident Gordon Bajnai ist überzeugt, dass sein Land die Talsohle der Finanzkrise durchschritten hat. In einem Interview für die „Budapester Zeitung” sagte er, mit den seit seinem Amtsantritt im April durchgeführten Maßnahmen sei es gelungen, das Land zu stabilisieren und das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen. Zu der von ihm eingeschlagenen Richtung werde es auch nach den nächsten Wahlen keine Alternative geben, betonte er.
Die Anlagen institutioneller Investoren bei den ungarischen Investmentfonds und Asset Managern beliefen sich Ende September auf HUF 7.832 Milliarden und waren damit um 13,59% größer als drei Monate zuvor.
Die ungarische Regierung beabsichtigt, zunehmend auch private Unternehmen mit Lohnzuschüssen zu unterstützen. Sozial- und Arbeitsminister László Herczog hat dies als weiteren Schritt der Beschäftigungsförderung angekündigt.
Die von einem chinesischen Investoren geplante Errichtung eines interkontinentalen Frachtflughafens in Südwestungarn wird von der ungarischen Regierung mit Priorität behandelt. Wie der Webseite des Ministeriums für Nationale Entwicklung und Wirtschaft zu entnehmen, wird das Zulassungsverfahren für die EUR-455-Millionen-Investition beschleunigt abgewickelt.
Ein umfangreiches Programm für die Entwicklung der Abfallentsorgung in der Großregion Gyõr (Westungarn) bekommt Unterstützung von Brüssel.
Continental, der Welt drittgrößter Automobilzulieferer, hat in Veszprém (Westungarn) eine Teststrecke eröffnet. Die Gesellschaft beabsichtigt, ihren ungarischen Standort als hoch modernes Entwicklungszentrum auszubauen.
Der Notenbankrat hat am Montag erwartungsgemäß den Leitzins um 50 Basispunkte auf 6,50% gesenkt. Der Zins erreichte damit seinen niedrigsten Stand seit Juli 2006.
Auf wichtige Veränderungen bei der Einkommensteuer und dem Gesundheitsbeitrag wird im jüngsten Tax & Legal Alert von PricewaterhouseCoopers hingewiesen.
Die Ungarische Post startet am 27. November in 800 Filialen ein eigenes Angebot für Mobiltelefonie. Sie nutzt dabei das Netz von Vodafone.
Neun Ortschaften sind die unmittelbaren Nutznießer der Erneuerung von Straßen unterer Kategorien im Komitat Borsod (Nordungarn). Die Investition von HUF 1 Milliarde – in eine Gesamtstrecke von 46 Kilometern – wurde mit Unterstützung aus dem Europäischen Regionalen Entwicklungsfonds möglich.
In Dunakeszi bei Budapest ist der Grundstein für eine Abwasseraufbereitungsanlage gelegt worden. Die Investition, an der sich die EU beteiligt, hat ein Volumen von annähernd HUF 1,1 Milliarden.
Ungarn wird die nächste Tranche des IWF-Stand-by-Kredits nicht abrufen, hat Finanzminister Péter Oszkó am Montag verkündet. Auf einer Pressekonferenz zum Abschluss von Verhandlungen mit einer IWF-geführten Delegation in Budapest berichtete er außerdem von Vorbereitungen, die Abrufung der nächsten Tranche des Kredits der Europäischen Union zu verschieben.
In Fortsetzung der Serie des Tax & Legal Alert über die ab 2010 geltenden Regelungen des neuen ungarischen BGB wird über die Allgemeinen Geschäftsbedingungen informiert.
Das ungarische Textilunternehmen Eurotex beginnt im Frühjahr 2010 die Produktion von Kleidung für das russische Raumfahrtprogramm. Dabei kommt eine Technologie von höchstem Standard zur Anwendung.
Forschung und Entwicklung haben in Ungarn höchste Priorität. Zur Förderung solcher Aktivitäten werden von Seiten der EU und des Staates vielfältige Subventionen angeboten.
Das Parlament hat am 9. November 2009 die Gesetzesmodifizierung T/10676 verabschiedet. Sie beinhaltet Änderungen bezüglich des Gesetzes über die Alleinunternehmer und das Einzelunternehmen sowie über die Förderung der Spartätigkeit. Des Weiteren enthält sie wichtige Änderungen bezüglich zahlreicher Steuerarten.
Die Zahl der angezeigten Massenentlassungen großer Betriebe in Ungarn nimmt ab. Die Arbeitslosigkeit steigt zwar insgesamt weiter, mit so umfangreichen Entlassungswellen wie in den letzten Monaten rechnet das staatliche Arbeitsamt aber nicht mehr.
Obwohl die vorläufigen Daten über das dritte Quartal eine noch stärkere Rezession ausweisen als erwartet, sehen Londoner Analysten Ungarn „auf dem Weg zum Aufschwung”. Für kommendes Jahr rechnen die Experten der aufstrebenden Märkte mit ungarischem Wachstum
Ungarns Wirtschaft habe den Tiefpunkt der Rezession wahrscheinlich überwunden, urteilt das ungarische Wirtschaftsforschungsinstitut GKI in einer Studie, die gemeinsam mit der Erste Bank erstellt wurde.
Ministerpräsident Gordon Bajnai hat am Freitag das erneuerte, modernisierte Zentrum der Stadt Záhony, eines Eisenbahnknotenpunkts an der ungarisch-ukrainischen Grenze, eingeweiht. An der Investition von insgesamt HUF 62 Millionen beteiligte sich die Europäische Union mit HUF 49 Millionen.
Die Regierung und Marktakteure haben einen Plan zur Entwicklung des ungarischen Marktes für Informatik und Informations- und Kommunikationstechnologien ausgearbeitet. Das Vorhaben wurde von Wirtschaftsminister István Varga auf einer Pressekonferenz in Budapest erläutert.
Das Parlament hat bezüglich der zusammengefassten Steuerbemessungsgrundlage für die Einkommensteuer deutliche Veränderungen beschlossen. Die 2010 inkraft tretenden Veränderungen sind im jüngsten Tax & Legal Alert von PriceWatherhouseCoopers zusammengefasst.
Das Parlament hat ein Gesetz beschlossen, das den Start von Alleinunternehmern mit einfacher elektronischer Anmeldung ermöglicht. Nach dem Anfang kommenden Jahres inkraft tretenden Gesetz können Alleinunternehmer ihre Eintragung als Einzelfirma beantragen, wobei sie die Wahl haben, ob die Firma beschränkt oder unbeschränkt haftbar sein soll.
Ein am 1. November inkraft getretenes neues Gesetz über Bartransfers soll die Sicherheit der Kunden erhöhen und den Wettbewerb zwischen den Anbietern von Finanzdienstleistungen fördern. Es erlaubt die Gründung neuer Institute, gleicht die Überweisungsfristen an und verbietet den Abzug von Überweisungsgebühren. Letztere müssen gesondert abgerechnet werden. Das neue Gesetz verlangt, dass Überweisungen am selben Tag dem Konto des Empfängers gutgeschrieben werden.
Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) hat in ihrem Transition Report 2009 Ungarns Anstrengungen für die Eindämmung des Haushaltsdefizits gewürdigt. Die Schritte der Regierung zur Behandlung der durch die Rezession und die Krise der äußeren Märkte entstandenen Probleme seien anerkennswert, aber die Sicherung tragfähiger öffentlicher Finanzen bleibe ein Schlüsselproblem des Landes. 2010 könnten weitere Sparmaßnahmen erforderlich werden.
Der Vorstand der Ungarische Staatseisenbahn (MÁV) hat beschlossen, einen Kredit über knapp EUR 80 Millionen für die Anschaffung von 25 Lokomotiven des Herstellers Bombardier abzusichern.
Ungarn hat im August – laut endgültigen Zahlen vom Zentralen Statistikamt (KSH) – einen Überschuss von EUR 254 Millionen erzielt. Die vorläufige Schätzung lautete EUR 229 Millionen.
Die Europäische Kommission veranschlagt das diesjährige ungarische Staatsdefizit auf 4,1% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und das von 2010 auf 4,2%. Wenn die im halbjährlichen Wirtschaftsausblick der Kommission gestellte Prognose eintrifft, werden die Defizitziele der Regierung – 3,9% bzw. 3,8% - leicht verfehlt.
Die Stabilität des Finanzsystems Ungarns hat sich nach Einschätzung der Ungarischen Nationalbank (MNB) seit dem Frühjahr verbessert. In ihrem jüngsten Stabilitätsbericht bescheinigt sie dem Bankwesen die Fähigkeit, „sich gegenüber den Herausforderungen des neuen wirtschaftlichen Umfelds zu bewähren”.
Mit Wirkung vom 1. Oktober 2009 ist nur für den Vertrieb bestimmter verbrauchsteuerpflichtiger Waren die Betriebsgenehmigung erforderlich. Auf diese Änderung wird im jüngsten Tax & Legal Alert Newsletter der PriceWaterhouseCoopers hingewiesen.
Ministerpräsidemt Gordon Bajnai hat angekündigt, die Regierung werde dem Parlament demnächst ein Paket von Antikorruptions-Gesetzen unterbreiten. Es soll zur Anzeige von gesetzwidrigen Aktivitäten ermutigen und auf deren strengerer Bestrafung hinwirken.
Die Avermann-Holvex, eine Firma in deutschem und ungarischem Eigentum, hat in einer für HUF 100 Millionen errichteten Fabrik das Recycling von Glas begonnen.
Nach Meinung des Internationalen Währungsfonds (IWF) haben sich die ungarischen Wirtschaftsaussichten stabilisiert. Die Organisation gab dieses Urteil im dritten Bericht seit Bewilligung der Finanzhilfe, die sie Ungarn vor einem Jahr gewährte. Die positive Einschätzung wird im Vergleich zur zweiten Überfprüfung getroffen. Der IWF begründet seine Feststellung mit der Stabilisierung der globalen Ausssicht und dem konsequenten makroökonomischen und finanzpolitischen Kurs der Regierung.
Die Prinzhorn-Gruppe hat in Dunaújváros eine Papierfabrik eröffnet. Die Investition beträgt HUF 50 Milliarden.
Der deutsche Autohersteller Daimler hat im mittelungarischen Kecskemét den Grundstein für ein Werk gelegt, in das er über EUR 800 Millionen investiert.
Der ungarische Notenbankrat hat am Montag den Leitzins um 50 Basispunkte auf 7,00% gesenkt.
Der Output der ungarischen Landwirtschaft betrug im vergangenen Jahr HUF 1.933 Millarden und war damit um 15,2% höher als 2007. Landwirtschaftsminister József Gráf hat vor dem Parlament erklärt, die Landwirtschaft sei von der Krise weniger als andere Bereiche in Mitleidenschaft gezogen worden und könne ein Stabilisierungsfaktor werden.
Die ungarischen Investmentfonds haben auch im September, wie in den beiden vorangegangenen Monaten, Nettoankäufe getätigt. Dies geht aus dem jüngsten Bericht der Ungarischen Vereinigung der Fonds- und Portfoliomanager (BAMOSZ) hervor.
Die Roto Frank AG, ein deutsches Wohnungs- und Industriebauunternehmen, will im nordwestungarischen Lövõ ein Logistikzentrum mit einer Fläche von 3.000 Quadratmetern errichten.
Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat die Aussichten für die Bonitätseinstufung der ungarischen Staatsschulden von negativ auf stabil heraufgesetzt.
Die Ungarische Investitions- und Handelsförderungsagentur (ITD Hungary) hat in den ersten neun Monaten bei der Finanzierung von 14 Projekten geholfen, die dem Land ausländische Direktinvestitionen von EUR 300 Millionen einbringen. Wie der Generaldirektur der Agentur, György Rétfalvi, am Donnerstag mitteilte, werden durch diese Investitionen voraussichtlich 600 Arbeitsplätze geschaffen.
Ungarn ist der Gefahr eines finanziellen Kollaps entkommen und in der Lage, sich von der Hilfe des Internationalen Währungsfonds (IWF) zu lösen, hat Ministerpräsident Gordon Bajnai am Mittwoch in einem Reuters-Interview erklärt. Das Land sei aber noch nicht über den Berg und müsse sich weiter an einen strengen Sparkurs halten, wenn es den Euro übernehmen wolle, betonte er.
Ungarn will weitere Investoren für die Ansiedlung von regionalen Fördermitteln gewinnen. In einem Bericht von Germany Trade and Invest (gtai) wird darauf hingewiesen, dass die ungarische Regierung in ihrer Industriepolitik auf Direktförderung über Einzelfallentscheidungen setzt.
Während im ungarischen Hochbau noch schwer mit den Folgen der Finanzkrise gerungen wird, lässt sich im Tiefbau und bei der Altbausanierung bereits die Wirkung der EU-Fördermittel erkennen.
Der ungarische Bushersteller NABI peilt den ungarischen und europäischen Markt an. Der amerikanische Markt behält seine traditionelle Rolle.
In seinem „Subsidy Alert” weist PriceWaterhouseCoopers auf die angebotene Unterstützung von Großunternehmen für die Ausbildung von Arbeitskräften und die Erhaltung von Arbeitsplätzen hin.
Das Wirtschaftsforschungsinstutut Ecostat hat seine früheren Prognosen der diesjährigen Inflation und des Investitionsrückgangs abgemildert, die Vorhersage über die Schrumpfung des BIP aber beibehalten.
Das Wirtschaftsforschungsinstiutut GKI geht davon aus, dass die ungarische Wirtschaft 2010 stagniert. Für 2009 rechnet es mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 6,5%.
In einer Rangliste der weltbesten Erholungsorte sind Budapest und Hévíz ausgezeichnet platziert.
Bei der dritten Studie der Economist Intelligence Unit über Wettbewerbsfähigkeit in der Informationstechnik hat Ungarn seine mittlere Position behauptet.
Ministerpräsident Gordon Bajnai hat in New York von Chancen der ungarischen Wirtschaft gesprochen, an die Spitze der ostmitteleuropäischen Region zurückzukehren.
Nach einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung plant der neue Opel-Eigner Magna, die Getriebeproduktion des Rüsselsheimer Werks nach Szentgotthárd zu verlagern.
Mit umfangreicher Unterstützung der Europäischen Union kann die Modernisierung der Eisenbahnlinie Sopron-Szombathely-Szentgotthárd in Angriff genommen werden.
Das finnische Elektronikunternehmen Elcoteq hat die Mitte September abgelaufene Pacht für sein Werk in Cserkút nicht verlängert. Die Produktion wird zu seinem zentralen Werk im nahe gelegenen Pécs verlagert.
Der Haushaltsplan der Regierung für kommendes Jahr sieht gegenüber 2009 Ausgabenkürzungen im Umfang von 448 Milliarden HUF vor. Das hat Finanzminister Péter Oszkó am Freitag vor Pressevertretern mitgeteilt, bevor er den Entwurf Parlamenspräsidentin Katatalin Szili überreichte.
Die ungarische Regierung hat am Mittwoch den Entwurf des Haushaltsplans für das Jahr 2010 bestätigt. Er sieht ein Haushaltsdefizit vor, das 3,8% des Bruttoinlandsprodukts entspricht.
Der belgische Automomobilzulieferer Bosal hat einen Staatszuschuss von 290 Millionen HUF erhalten. Ungarn unterstützt damit die Erweiterung des Bosal-Werks in Kecskemét.
Greenergy, ein Betreiber vom kleinen Co-Generation Kraftwerken, gibt in diesem Jahr 20 Millionen EUR für Erwerbungen und Entwicklungen aus.
Der ungarische Außenhandel hatte im Zeitraum Januar-Juni 2009 einen Überschuss von 2,055 Milliarden EUR. Im vorläufigen Bericht war Letzterer etwas höher, nämlich mit 2,078 Milliarden EUR, angegeben worden.
Nach dem jähen Absturz in mehreren Quartalen ist die ungarische Industrieproduktion im Begriff sich zu erholen. Den jüngsten Industrie- und Wachstumsdaten entnehmen Londoner Schwellenländer-Analysten, dass Ungarn im kommenden Jahr wieder positive Raten erreicht.
Ab dem 1. September 2009 wird das Gesetz Nr. XLIX aus dem Jahre 1991 über das Vergleichsverfahren und das Insolvenzverfahren gründlich modifiziert.
Der ungarische Staat macht die Ausschreibung für den Kauf des früheren Flughafengeländes in Taszar bekannt.
Die weitere Senkung der Leitzinsen auf nun 8% ist sicher ein Signal finanzpolitischer Stabilität. Die Nationalbank korrigiert dennoch ihre Prognosen für BIP und CPI nach unten, wenn auch minimal. Der Einzelhandel ächzt, die Realeinkommen sinken, im Herbst fürchtet man eine weitere Entlassungswelle. Die Börse ist hingegen in einem Höhenrausch und koppelt sich weiter von der Realität der ungarischen Wirtschaft ab.
Hansa-Kontakt, ein Unternehmen, dass rund 600 der ungarischen CBA-Lebensmittelmärkte betreibt und weitere 3000 beliefert, hat, unweit des südostungarischen Szeged ein neues Logistikcenter eröffnet.
Der FlyBalaton Airport in Sármellék sucht einen neuen Betreiber. Nach der Pleite des vorherigen werden die Geschäfte von den angrenzenden Lokalverwaltungen geführt, was weder deren Aufgabe ist, noch in ihren Möglichkeiten liegt.
Im Rahmen des nationalen Verkehrsentwicklungsplanes wird die Autobahn M3 ausgebaut. Ein 46 Kilometer langes neues Teilstück von Nyíregyháza nach Vásárosnamény wird noch in diesem Jahr in Angriff genommen werden.
Während überall die Leute entlassen werden, sucht der Zeitarbeitskonzern Trenkwalder Fachkräfte, sogar in Osteuropa. Konzernweit wurden rund 10.000 neue Mitarbeiter in den letzten 3 Monaten eingestellt, teilt der in Österreich ansässige Zeitarbeitskonzern mit. Damit habe man derzeit wieder 50.000 Leute unter Vertrag. Facharbeiter, Bürofachkräfte und Techniker werden nach wie vor gesucht.
Ab dem nächsten Jahr wird es bei der Berechnung der Abgabenlast für die Sozialversicherung für manche deutliche Veränderung geben.
Für die Investitionssumme von rund 860 Mio. Forint, also rund 3 Mio. EUR, ist ein Werk zur Herstellung von Holzpellets in Tiszaújváros, unweit von Miskolc geplant. Rund die Hälfte der Summe kommt als Zuschuss aus einem Fonds der Europäischen Union. Firmenchef József Kovács lobt die grünen Qualitäten des Produktes, betont aber auch den Preisvorteil gegenüber Erdgas, der in Ungarn derzeit 40% ausmache.
EBRD-Präsident: Die Banken in Osteuropa sind längst nicht über den Berg - 716.000 Menschen in Ungarn liegen mit ihren Ratenzahlungen hinter dem Plan
Der Leerstand bei Büroimmobilien hält sich in Budapest mit (offiziell verlauteten) 15% noch halbwegs in Grenzen, die vorerst erträglich scheinen. Doch schon bei den Preisen in den einzelnen Kategorien bröckelt es heftig. Nicht gerade beruhigend für die Marktplayer kommt da die Nachricht, dass in den nächsten drei Jahren nochmals geschätzte 1,8 Millionen Quadratmeter, fast das doppelte der vorhandenen Büroflächen dazukommt.
Die Entwicklung der Einkommen von abhängig Beschäftigten in Ungarn ist weiter negativ. Die Zahlen, die das Statistische Zentralamt, KSH, am Freitag veröffentlichte, sind noch unter den Erwartungen von Experten.
Die ungarische Regierung will nun per Gesetz die Abfindungszahlungen für Mitarbeiter und Manager staatlich kontrollierter Firmen beschränken.
Im Vergleich zum Juni 2008 konnte das ungarische Baugewerbe in diesem Juni ein Umsatzplus von fast 16% vermelden.
In einer Testphase hat der Betreiber des Budapester Flughafens Ferihegy I einige Sonnenkollektoren auf dem Dach des Hauptgebäudes angebracht.
Die ungarische Niederlassung der Raiffeisen Ungarn wird zumindest 20 seiner noch 161 Filialen schließen.
18,8% ging der Ausstoß der ungarischen Industrie wertmäßig von Juni 2008 bis Juni 2009 zurück.
Zwar hat sich im Vergleich zum ersten Quartal das Minus des Bruttoinlandsproduktes in Ungarn von -2,6 auf -2,1 verlangsamt, im Vergleich zum Vorjahr ist der Abstieg der Wirtschaftsleistung aber gewaltig.
Der Produzent von landwirtschaftlichen Maschinen und Automobilteilen Linamar Hungary bekommt staatliche Fördergelder im Wert von HUF 380 Millionen (EUR 1.42 Millionen) für seine Investition...
Der Staatssekretär des Ministeriums für Nationale Entwicklung und Wirtschaft Hr. Laszlo Varju hat am 5. August eine 7.000 m2 grosse Lagerhalle, die für HUF 300 Millionen renoviert wurde, auf einem alten Autoproduktionsstandort der zu einem Gewerbegebiet umgebaut wurde, in Budapest im Bezirk XXI eröffnet.
Das in Budapest ansässige Spritzgussunternehmen Mikropakk baut ein Werk im Wert von fast HUF 1 Milliarde in dem Gewerbepark Salgotarjan (Nordostungarn), teilte der Geschäftsführer Gabor Fazekas dem MTI mit.
Das ungarisch-italienische Unternehmen NuovaEnergia plant ein Logistikzentrum im Wert von HUF 500 Millionen (EUR 1.86 Millionen) in Ungarn zu bauen. Das Zentrum erzielt den Vertrieb von Geräten die bestimmt sind, die Energieeffizienz zu steigern, teilte der Geschäftsführer Csaba Ferenczi auf einer Presssekonferenz mit.
Das koreansiche Unternehmen NexDisplay ist auf der Suche nach einem Standort für sein LCD-Werk im Komitat Zala.
Die österreichische Privatbank Oberbank will in der nächsten Zeit sechs neue Filialen in Ungarn eröffnen, sagte ihr Vorstandschef Franz Gasselsberger am Dienstag.
Die Danubius-Hotelgruppe in Ungarn hat 15% seiner Mitarbeiter gekündigt, hält aber an weiteren Investitionen auf dem ungarischen Hotelmarkt fest. Weniger gut laufende Häuser sollen zudem zu Gunsten mutmaßlich zukunftsträchtiger Investitionen verkauft werden.
Der ungarische Staat muss sich für 2010 auf Mindereinnahmen von bis zu 300 Milliarden Forint (ca. 1,22 Mrd. EUR) einrichten. Das sagte Finanzminister Péter Oszkó am Mittwoch im ungarischen Frühstücksfernsehen.
Die Arbeitslosenrate in Ungarn lag im zweiten Quartal bei 9,6%. Das teilte das Statistische Amt am Mittwoch mit.
Nach Angaben der Tageszeitung Népszabadság wird die Produktion der dritten Generation der Microvans von Opel (Agila) aus Ungarn nach Eisenach in Deutschland abgezogen.
Die Übernachtungen in Hotels und Pensionen in Ungarn sind im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahr um 10,6% zurückgegangen. Das meldet das Statistische Zentralamt in Budapest (KSH).
Im September startet in Ungarn ein grosses Biomasse-Kraftwerk
Die Einzelhändler in Ungarn beklagen Umsatzrückgänge wegen der Mehrwertsteuererhöhung, Billigmarken legen zu.
Die Audi Hungaria Motor Kft in Györ, einer der größten Investoren und Exporteure in Ungarn, produzierte im ersten Halbjahr 2009 661.847 Motoren.
Der Wert neu vergebener Firmenkredite stieg im Juni nur leicht und liegt auch noch deutlich unter dem Niveau des Vorjahres.
Die Zahl der Insolvenzverfahren gegen Firmen in Ungarn erreichte bereits zur Mitte des Jahres 70% der Gesamtzahl für 2008.
Die bisher grösste Siedlung aus der Bronzezeit in Ostungarn wurde jetzt von Spezialisten des Deri Museums von Debrecen bei Erdarbeiten entdeckt.
Das deutsche Unternehmen OBO Bettermann hat vergangenen Donnerstag den Grundstein für die Erweiterung im Wert von HUF 5 Milliarden an seinem Standort in Bugyi, in der Nähe von Budapest gelegt. Das Unternehmen produziert industrielle Kabeln und Plastikteile.
Die ukrainische Stahlgruppe Vorskla hat vor in Ungarn ein Stahlwerk im Wert von EUR 650 Mio. in der Nähe der ukrainischen Grenze in einem Gewerbe- und Logistikpark zu bauen. Das Werk wird einige tausend Mitarbeiter beschäftigen.
IT Services Hungary, die ungarische Tochterfirma des deutschen Informations- und Kommunikationstechnologieunternehmen T-Systems, eröffnete das Dienstleistungszentrum im Wert von HUF 4 Milliarden (EUR 15,03 Mio.) am Dienstag in Debrecen (Ostungarn). T-Systems, das zu 100 Prozent die Fa. IT Services besitzt, kündigte die Investition am Dienstag an.
Mehr als 50 Unternehmen haben Anfang Juli das "Nationale Forum für Gaspreis-Ausgleich" (GEOF) gegründet, das sich gegen eine neue Sonderabgabe für Unternehmen wendet. Seit dem 1. Juli müssen nämlich zahlreiche gewerbliche Gasverbraucher in Ungarn eine Sonderabgabe auf den Gaspreis entrichten, die bis Ende 2010 gelten soll.
Trotz einiger Hoffnungsschimmer halten Volkswirte von ungarischen und internationalen Banken an ihrer Prognose fest, dass das ungarische Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um mehr als 6% schrumpfen wird, und auch im Jahr 2010 noch nicht wieder wachsen wird.
Die Ungarische Zentralbank MNB hat mit Wirkung vom 28. Juli ihren Leitzins um 100 Basispunkte auf 8,5% gesenkt.
Die ungarischen Ausfuhren nach Deutschland lagen im Mai - auf Euro-Basis gerechnet - um 23,5% unter dem Wert vom Mai 2008. Dies ist immerhin eine deutliche Verlangsamung des Abwärtstrends gegenüber April, als der Rückgang zum Vorjahr noch bei 35% lag. Für die ersten fünf Monate des Jahres ergibt sich ein Rückgang der Exporte nach Deutschland um 28,2%.
Ungarn konnte Ende Juli 2009 zum ersten Mal seit Bereitstellung der IWF-Zahlungsbilanzhilfen wieder eine Fremdwährungsanleihe begeben. Die Kosten zur Absicherung von Zahlungsausfällen haben sich in kurzer Zeit fast auf die Hälfte reduziert. Analysten erwarten, dass es noch im Juli zu einer Senkung des Leitzinses kommt; der Zins dürfte aber auch danach im EU-Ländervergleich noch immer extrem hoch bleiben (zuletzt 9,5%). Am Wirtschaftsumfeld in Ungarn gibt es scharfe Kritik aus multinationalen Konzernen.
Durch die Gesetzesvorlage mit der Nummer T/9817, welche vom Parlament verabschiedet wurde, werden ab dem 1. Januar 2010 auch mehrere Vorschriften des Gesetzes über die Körperschaftsteuer und über die Sondersteuer geändert, die Auswirkungen auf die Festlegung der latenten Steuern haben können.
Die WestLB hat vor wenigen Wochen in einer Expressaktion ihre ungarische Tochter verkauft.
Die Anzahl der Jobsuchenden und die Arbeitslosenrate hat sich verringert, stellt Gábor Simon (stellvertretender Arbeitsminister) fest, die Zahl derjenigen mit einer sozial versicherten Arbeit ist gestiegen.
Ungarns Banken lehnen den Entwurf für einen Ethik-Code ab. Bei der Skizze der Nationalbank, die, nach Genehmigung der Regierung über die Finanzaufsicht PSZÁF verbindlich und sanktionierbar gemacht werden soll, geht es um verantwortliches Handeln bei der Vergabe von Krediten und das Handling der Fremdwährungskredite, bzw. deren für die Kunden preisgünstigen Umstellung auf einen Forintkredit.
Der Balaton ist derzeit die beste Destination für Immobilienkäufer und Investoren im Land. Was zunächst erstaunlich klingen mag, ist laut Ádám Ilkovits, Country Manager von A1 Immobilien, die Folge eines umfassenden Umwertungsprozesses in Ungarns wichtigster Ferienregion.
Für den eher unwahrscheinlichen Fall, dass die gegenwärtige Expertenregierung nebst der hinter ihr stehenden politischen Klasse noch Unklarheiten haben sollte, was im krisengeschüttelten Ungarn getan werden müsse, haben vierzehn Top-Manager internationaler Unternehmen zahlreiche diesbezügliche Vorschläge in einem umfangreichen Dokument zusammengetragen.
In der vergangenen Woche (13. Juli) wurde in Ankara von Vertretern Ungarns, Österreichs, Rumäniens, Bulgariens und der Türkei das Abkommen über die Nabucco-Pipeline unterzeichnet.
Die Firma Bosal, ein Zulieferer für die Autobranche, hat sich entschlossen, ihre Kapazitäten in Ungarn auszubauen.
Aufgrund des Optimismus´, den man aus der erfolgreichen Platzierung einer 1 Mrd-Euro-Staatsanleihe vor einigen Tagen zieht, wagen ungarische Finanzexperten die Prognose, dass Ungarn in diesem Jahr ohne weiteres Geld aus dem IWF-Notkredit auskommen könnte.
Das Parlament hat am 29. Juni die Gesetzesvorlage mit der Nummer T/9817 verabschiedet, welche die folgenden Modifizierungen beinhaltet:
Die erste Platzierung einer ungarischen Staatsanleihe auf Eurobasis seit dem zwangsläufigen Ausstieg aus dem Markt 2008, kann als - mäßiger - Erfolg gewertet werden.
Ein Vierteljahr früher als ursprünglich geplant, will Ungarn versuchen auf den internationalen Finanzierungsmarkt für Staatsanleihen zurückzukehren. Ungarn geht damit kein geringes Wagnis ein. Genügt der "Turnaround" der Staatsfinanzen und des Steuersystems schon, um wieder ein "normaler Schuldner zu werden" oder ist die Lage nicht doch noch zu fragil? Die erste Anleihenbegebung Ende des Monats wird solche Fragen beantworten.
Die Europäische Kommission hat die von Ungarn an die Daimler AG zugesagten Zuschüsse über knapp 30 Mrd. Forint (ca. 112 Mio. EUR) für die Errichtung eines Werkes in Kecskemét und die umliegende Infrastruktur genehmigt.
Die Realeinkommen in Ungarn sind bisher in diesem Jahr bereits um 2,1% gesunken, im Jahresvergleich waren es 1,8%. Das ergibt sich aus den Zahlen, die das Statistische Zentralamt in Budapest jetzt veröffentlicht hat.
Die Industrieproduktion in Ungarn entwickelte sich auch im Mai kaum positiv. Der Rückgang zum Vorjahr betrug 22,1%, im April waren es noch -25,3%. Das weisen die justierten Zahlen des Statistischen Zentralamts aus.
Die Europäische Kommission hat am Dienstag eine von den ungarischen Behörden angemeldete staatliche Beihilfe genehmigt, mit der die Entwicklung des Verkehrs in den Bereichen Eisenbahn, Straße und Binnenschifffahrt gefördert werden soll.
Ausschreibungen im Wert von 4,25 Mrd. HUF (ca. 15 Mio. EUR) für die touristische Entwicklung des Balatons werden von der Regierung für 2009/2010 bereitgehalten. Sie sind Teil des Regionalentwicklungsprogrammes und sollen vor allem Projekte fördern, die mit sanftem Tourismus, Energieeffizienz und Naturschutz zu tun haben.
Die Pleite gegangenen Stahlwerke von Diósgyör haben bis auf ein Dutzend Abwickler, alle ihre Arbeiter entlassen.
Die landwirtschaftlichen Erzeugerpreise gingen in Ungarn binnen Jahresfrist um mehr als ein Fünftel zurück.
Am Montag unterzeichneten Ungarn, Österreich, Rumänien, Bulgarien und die Türkei in Ankara eine "gemeinsame politische Erklärung" zur Errichtung der Nabucco-Gaspipeline. Die Initiative dazu ging von Ungarn aus, das als Transitstaat des Projektes Planungssicherheit haben wollte. Doch Iran, Irak und Georgien eignen sich wohl kaum als Garanten für Energiesicherheit. Wie geht es nun weiter?
ITD Hungary hat eine Vereinbarung mit der Pekinger Börse (CBEX) unterschrieben um für die Investitions- und Kooperationsmöglichkeiten in Ungarn durch ihre Informationskanäle werben zu können.
Das ungarische Pharmaunternehmen Egis baut neues Forschungs- und Entwicklungszentrum in Budapest, Bauende wird für Dezember 2010 geplant. Das Projekt kostet HUF 3,78 Milliarden und bekommt auch Förderung vom ungarischen Staat.
Das amerikanische Magazin “Site Selection” hat die Ungarische Investitions- und Handelsförderungsgesellschaft (ITD Hungary) als beste nationale Investitionsförderungsagentur in Osteuropa bezeichnet.
Reisepässe die auch den Fingerabdruck des Inhabers enthalten, wurden auch in Ungarn ab dem 28. Juni 2009 eingeführt, als Ergebnis eines von der EU geförderten Projektes, in dessen Rahmen immer mehr biometrische Reisepässe der zweiten Generation erstellt und eingeführt werden.
Die von Parlament am Anfang letzter Woche verabschiedeten Steuergesetze enthalten mehrere Änderungen in der Besteuerung von Kreditinstituten und Finanzgesellschaften.
Touristen buchten in den ersten fünf Monaten 12,1% weniger Nächtigungen in registrierten Unterkünften als im gleichen Vorjahreszeitraum.
Dass es der Bauindustrie in Krisenzeiten besonders schlecht geht, ist - trotz diverser regierungsseitiger Infrastrukturprogramme - weder ein Geheimnis, noch zu verhindern.
Der Rückgang der Industrieproduktion in Ungarn hat sich verlangsamt. Im Mai betrug er noch 22,1% zum Vorjahresmonat, im April waren dies noch 25,3%.
Die Westdeutsche Landesbank WestLB AG will ihre ungarische Tochter, die WestLB Hungaria ZRt., verkaufen. Die Maßnahme sei Teil einer neuen strategischen Ausrichtung, heißt es.
Der Autozulieferer Eybl entlässt, im Rahmen seiner Insolvenzverwaltung, weitere 230 Mitarbeiter in Ungarn. Damit hat Eybl Hungaria seit November letzten Jahres insgesamt 1.500 Arbeiter in die Arbeitslosigkeit geschickt.
Ungarn konnte im Mai wiederum einen Überschuss in seiner Handelsbilanz abrechnen. Dieser betrug 480 Mio. EUR allein im Mai, woraus sich ein für das Land gigantisches Jahresplus von 1,53 Mrd. EUR ergibt (Jan-Mai).
Zuerst nannte Ministerpräsident Gordon Bajnai den November, nun will sein Finanzminister, Péter Oszkó, schon zum 8. September einen ersten Entwurf für den Staatshaushalt 2010 ins Parlament einbringen.
Zum x-ten Male stellt die Regierung einen Aktionsplan zum Ausbau Ungarns zum "führenden Logistik-Hub in Mittelosteuropa" vor.
Die vor rund zwei Monaten angekündigte Steuerreform passierte das ungarische Parlament. Die Mehrheit aus Abgeordneten der MSZP und des SZDSZ stimmte für den Entwurf (211), 152 Abgeordnete stimmten dagegen.
Die HelioGrid, ein Hersteller von Solarmodulen, Tochter des Schweizer Unternehmens Energosolar, musste vergangene Woche Insolvenz anmelden.
Die ungarische Leistungsbilanz hat im 1. Quartal des Jahres das geringste Defizit seit 10 Jahren aufgewiesen, insgesamt 591 Mio. Euro.
Das Parlament hat auf seiner Sitzung die Gesetzmodifizierungen Nr. T/9817 zur Umstrukturierung des Steuersystems angenommen und es bezüglich der Umwandlung des Systems der allgemeinen Steuerpflicht geregelt.
Auf Grund des, vom Parlament verabschiedeten Gesetzes werden sich ab dem 1. Januar 2010 mehrere Vorschriften des Einkommensteuergesetzes ändern.
Mit dem nun vom Parlament verabschiedeten Gesetz zur Umstrukturierung des Steuersystems ändern sich die zurzeit steuerfreien (also nicht als Einkommen geltenden) Geld und Sachzuwendungen folgendermaßen:
Bei der Abstimmung im Parlament haben sich die Neuregelungen der Gewerbesteuer kaum verändert. Einiger Vorschriften wurden jedoch unternehmensfreundlicher und selbstverwaltungsfreundlicher gestaltet.
Das Parlament hat den Gesetzentwurf Nr. T/9818 akzeptiert und als Gesetz über die Besteuerung bestimmter Luxus-Vermögensgegenstände verabschiedet. Betroffen sind hochwertige Wohn- und Ferienimmobilien, Personenkraftwagen mit hoher Leistung, Wasser- und Luftfahrzeuge.
Die tschechische Lebensmittelgruppe Hame hat den Fleischverarbeitungsbetrieb von dem ungarischen Lebensmittelkonservenhersteller Globus gekauft, berichtete die tschechische Tageszeitung Hospodarske Noviny.
AsiaFood will ein neues Nudelwerk im nordostungarischen Verpelét eröffnen. Rund 150 Menschen könnten dadurch einen neuen Job bekommen, eine Erweiterung des Personalstandes auf bis zu 250 Mitarbeiter ist in Aussicht gestellt.
Ministerpräsident Gordon Bajnai hat auf einer Pressekonferenz nach dem Gipfeltreffen mit den EU-Vorsitzenden in Brussel am Donnerstag gesagt, Ungarn habe die Aufgaben, die dem Land infolge der globalen Wirtschaftskrise gegenüberstehen, durchgeführt und wird sie auch weiter ausführen.
Die Mehrwertsteuer wird von 20 auf 25 Prozent in Ungarn ab dem 1. Juli steigen genauso erhöht sich die Verbrauchersteuer für Treibstoff, alkoholische Getränke und Tabakwaren ab diesem Datum.
Nachdem die Malév während der Paris Air Show die Bestellung von 30 Suchoi Superjets 100 im Wert von fast einer Milliarde EUR angekündigt hat, legt die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air noch einen drauf und will 50 Airbus vom Typ A320 anschaffen.
Der englische Kommunikationsdienstleister Vodafone eröffnet regionales Kundendienstleistungszentrum in Miskolc (Nordostungarn). Das Zentrum wird ab Mitte 2010 mehr als 300 Mitarbeiter beschäftigen.
Die Realeinkommen der Ungarn sind in den ersten vier Monaten des Jahres 2009 um rund 2,2 Prozent gesunken.
Erstmals in diesem Jahr wuchs die Zahl der Vollzeitbeschäftigten in Ungarn wieder.
Nach einem Gespräch zwischen MSZP-Bürgermeistern und Ministerpräsident Gordon Bajnai, fand sich der Regierungschef bereit, die für Juli beschlossene Mehrwertsteuererhöhung für Bezieher von Fernwärme abzumildern.
Sie sollen die Mehrwertsteuererhöhung alleine tragen. Der ungarische Verband der Lebensmittelhersteller (EFOSZ) hat sich beim staatlichen Wettbewerbsamt (GVH) über die großen Lebensmittelketten beschwert.
Ende Juni wird Ungarn die dritte Tranche des 20 Milliarden EUR-Rettungspaketes des IWF, der Weltbank und der EU ziehen.
Per 15. Juni wurde in Ungarn eine 200 Forint-Münze eingeführt
Die AmCham, die amerikanische Handelskammer in Ungarn, fordert weitere Schritte von der ungarischen Regierung, um die Wettbewerbsfähigkeit des Landes zu erhöhen.
Die Motor- und Getriebeproduktion von Opel könnte unter einem neuen Eigentümer von Deutschland nach Österreich und Ungarn abwandern.
Vestas Central Europe, einer der führenden Hersteller von Turbinen für Windkraftanlagen, hat einen Auftrag über 12 x V90-2.0 MW Windenergieanlagen in Ungarn in der Region Böny von der ungarischen Firma Euro Green Energy erhalten.
Der kleine Reva-Elektrohüpfer aus Indien, in England als "G-Wiz" am Markt und auch als "Greeny" bekannt, wird ab sofort auch in Ungarn verkauft.
Die Firma Blue Stream hat jetzt das erste seiner neuartigen Klein-Wasserkraftwerke in der Nähe von Szekszárd in Betrieb genommen.
Das italienische Unternehmen Tecnica Ungheria Logistic wird einen Schistiefelbetrieb und ein Logistikzentrum in Nagykallo im Wert von HUF 4,5 Milliarden bis Ende 2010 erstellen.
Um die Auswirkungen der Finanzkrise zu kompensieren und die Zahl der ungarische Hauptstadt besuchenden Touristen zu erhöhen wird eine Großkampagne gestartet, die Budapest als touristischen Zielort fördert.
49 Länder haben an der touristischen Ausstellung in Korea am 4-7. Juni teilgenommen.
Das Dunamenti Kraftwerk kündigte am 4. Juni an, EUR 220 Millionen ins Werk zu investieren um die Effizienz zu erhöhen und das Werk umweltfreundlicher zu gestalten.
Das GM-Opel-Werk in Szentgotthárd wird kaum um weitere Entlassungen bei den rund 1.100 Mitarbeitern herumkommen. Wahrscheinlich wird es aber von Bedeutung für die Neuausrichtung Opels bleiben. Immerhin können die Ungarn noch einen Kostenvorteil bei sich angleichender Produktivität gegenüber den westeuropäischen Standorten vorweisen, viel mehr aber nicht.
Wer sich in diesen Tagen am Terminal 2 des Budapester Flughafens aufhält, wird feststellen, dass es dort momentan nicht mit rechten Dingen zugeht: Ab und zu weht den Fluggästen und dem Bodenpersonal eine Brise feinen Baustaubs in die Nasen – hier und da erschallt sogar ein heftiges Niesen. Wie an fast jeder Ecke in Budapest, wird auch am Ferihegy II gerade um- und ausgebaut – selbstverständlich nur im Dienste des Fortschritts.
Das ungarische Parlament hat das Arbeitsgesetzbuch geändert. Die Änderungen treten am 1. Juni 2009 in Kraft. Mit dem Inkrafttreten dieser Änderungen unterstützt der Gesetzgeber die Bestrebungen, die Wirkungen der Wirtschaftskrise auch mit arbeitsrechtlichen Mitteln zu mindern.
„Ich bin hier, um Danke zu sagen“, unter anderem mit diesem deutsch-ungarischen Evergreen eröffnete Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) am vergangenen Dienstag den bilateralen Veranstaltungs- und Besuchsreigen aus Anlass des 20. Jahrestags der ungarischen Grenzöffnung für Flüchtlinge aus Ostdeutschland.
„Es gibt keinen Grund zum Feiern, vielmehr man muss Rechenschaft ablegen“, sagte Ministerpräsident Gordon Bajnai aus dem Anlass, dass seine sogenannte Expertenregierung vor 50 Tagen die Geschäfte übernahm. Das Kabinett, überwiegend aus Sozialisten beziehungsweise aus der Linken nahestehenden Persönlichkeiten, soll bis zur nächsten Wahl, also spätestens bis zum Frühjahr 2010 im Amt bleiben.
Das Parlament hat das Gesetz Nr. XXXV des Jahres 2009 über die Modifizierung einzelner Steuergesetze verabschiedet, welches Änderungen beinhaltet, die das Jahr 2009 betreffen.
Das Steuerpaket für das Jahr 2010 beschließt die Streichung vieler Steuern von geringerer Bedeutung. Es wird zudem das Gesetz IV aus dem Jahre 1991 über die Förderung der Beschäftigung und über die Arbeitslosenversorgung in bedeutendem Umfang modifizieren.
Ungarns aktualisiertes Konvergenzprogramm sagt ein Budgetdefizit von 3,9 % des BIP für das Jahr 2009 und 3,8 % für 2010 voraus bevor es im Jahr 2011 auf 2,8 % runtergeht.
Das Parlament hat den Gesetzentwurf der Regierung akzeptiert und damit das Gesetz Nr. XXXV des Jahres 2009 über die Modifizierung einzelner Steuergesetze und sonstiger Gesetze verabschiedet.
>Nach den neuesten Informationen werden sich sowohl für 2009 als auch für 2010 die Regeln des Vorabverständigungsverfahrens (Advance Pricing Agreements „APA“) ändern.
Mittel- und Osteuropa bleibt attraktiv
AHK-Umfrage zu Konjunkturklima und Standortqualität
m Beisein von Wirtschaftsminister István Varga und des Knorr-Bremse-Aufsichtsratsvorsitzenden Heinz Hermann Thiele feierte der Bremsenspezialist am vergangenen Dienstag auf dem Gelände seines zukünftigen Budapester Werks Richtfest. Schon im kommenden Frühjahr sollen in der mit einem Investitionsaufwand von rund 43 Millionen Euro errichteten Fabrik Bremssysteme für Schienenfahrzeuge produziert werden.
Ungarns Investitionen im Ausland summierten sich Ende 2008 auf 14 Mrd. Euro. Bezogen auf die Einwohnerzahl liegt das Land in der Region hinter Slowenien auf Rang zwei.
Gemäß der Mitteilung der Regierung bezüglich der Modifizierung des Systems der öffentlichen Lastenverteilung ändern sich die zurzeit steuerfreien (oder anders gesagt, die nicht als Einkommen geltenden) Zuwendungen in Geld und Sachbezüge erwartungsgemäß wie folgt:
Die wichtigste geplante Änderung bezüglich der Gewerbesteuer, die durch das Gesetz Nr. C aus dem Jahre 1990 (Htv.- Gesetz) geregelt wird, sieht vor, dass ab 2010 jede an einer ausländischen Niederlassung ausgeübte Tätigkeit keine „Grundlage für die Gewerbesteuer“ darstellt und damit von der Zahlungspflicht der Gewerbesteuer in Ungarn befreit ist.
Die Gesetzesvorlage der Regierung sieht zahlreiche Änderungen für das Geschäftsjahr 2010 bezüglich der Körperschaftsteuer vor.
Auf Grund der Gesetzesvorlage der Regierung werden sich ab dem 1. Januar 2010 mehrere Vorschriften des Einkommensteuergesetzes ändern.
Ungarn und China haben vor einer Woche eine Absichtserklärung über die Öffnung eines Büros der chinesischen Investitionsförderungsagentur in Ungarn (CIPA) unterschrieben, es wird das erste Büro im Ausland sein.
Das englisch-dänische Unternehmen Unilever hat die Kapazitätenerweiterung in Höhe von EUR 8 Millionen an seinem Produktionsstandort (Haushaltschemikalien und Schönheitsmittel) in Nyirbator (Nordostungarn) beendet.
Ungarische kraushaarige Mangalitsa Schweine werden durch das spanische Unternehmen Monte Nevado in den USA verkauft.
48.400 m2 Büroflächen der A-Kategorie wurden in Budapest im ersten Quartal eingeweiht aber die Leerstandsrate blieb praktisch unverändert auf 16,5 Prozent.
Die Verschuldung der ungarischen Regierung könnte 80 Prozent des BIP bis Ende 2009 erreichen, sagte Finanzminister Hr. Oszko vorher, wenn man mit einem HUF/EUR Wechselkurs von 295 rechnet, einem schwächeren als der momentane Kurs von 278,8.
Änderungen im Gesetz Nr. LXXXI. aus dem Jahre 1996 über die Körperschaftssteuer und über die Dividendensteuer.
Der chinesische Networking- und Telekommunikationsgerätehersteller Huawei wird dieses Jahr zwei neue Produktionsstätten in Ungarn aufmachen.
Grundsätzlich geht es der Regierung darum, die exorbitante Steuerquote auf Gehälter und Einkommen in Ungarn, die innerhalb Europas nur noch von Belgien übertroffen wird, zu senken. Mehr Brutto vom Netto also, wobei die Maßnahmen für 2010 ein letztlich kleines Korrektiv der rigiden Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung (+5%-Punkte bei der MwSt. etc.) darstellen.
Der Ministerpräsident meint, rund 95% der Menschen wird diese Steuer gar nicht betreffen, nur die Grauwirtschaft müsse sich fürchten.
Der IMF-Abgeordnete Hr. James Morsink hat einen Besuch in Ungarn abgestattet um die Einzelheiten des Krisenmanagementprogramms der Regierung und die Durchführung der Pläne, welche im mit dem IMF abgeschlossenen Kreditvertrag (Kredit wurde Ungarn Ende 2008 angeboten) stehen, gründlich zu prüfen.
Das ungarische Unternehmen Csaba Metal hat am 15. Mai seinen neuen CsM Urbanus Midibus präsentiert, dessen Design anderthalb Jahre lang dauerte und HUF 100 Millionen kostete.
Ungarn bekommt eine allgemeine Immobiliensteuer. Änderungen auch bei Einkommenssteuer und "EVA". Die zahlreichen Gerüchte um die erweiterten Steuerpläne der Regierung Bajnai für das Jahr 2010 bekommen jetzt konkretere Formen.
Am vergangenen Montag beschloss das Parlament die von der Regierung Bajnai vorgeschlagenen Änderungen am letzten Reformpaket der Regierung Gyurcsány. Somit sind die Gesetzesvorlagen bereit für die für diese Woche vorgesehene Schlussabstimmung.
Die ungarische wie auch die deutsche Wirtschaftsleistung sind im ersten Quartal 2009 in einem beispiellosen Maße geschrumpft.
Das Parlament von Ungarn hat bereits einen wichtigen Teil der neuen Steuer- und Rentengesetze verabschiedet.
Investitionen in die Bahn – Umschlag mit Waren aus der VR China soll sprunghaft steigen In Zahony an der Grenze Ungarns zur Ukraine ist im Frühjahr ein Regionalentwicklungsprogramm im Umfang von zunächst 110 Millionen Euro gestartet worden.
Einfachere Genehmigungen – Projekte leiden unter Forint-Schwäche Ungarns Regierung hat ein zweites Paket von Maßnahmen beschlossen, die der Bauwirtschaft auf die Sprünge helfen sollen.
Die Entscheidung des Parlaments vom 4. Mai 2009 betrifft auch die derzeitige Regelung der Sozialversicherung, die in den nächsten Monaten in Kraft treten wird.
Am 3. April 2009 wurden in der „Magyar Közlöny“ neue gesetzliche Vorschriften über das Recht von Finanzinstituten zur einseitigen Modifizierung von Bankkredit- und Finanzleasingverträgen veröffentlicht.
Das Parlament hat im Rahmen seiner Sitzung am Montag die noch im März vorgelegte, aber entsprechend den Vorstellungen der Regierung mehrmals modifizierte Gesetzesvorlage mit der Nr. T/9179 verabschiedet, die über die Änderung einzelner Steuergesetze sowie über die Modifizierung der damit zusammenhängenden und in diesem Jahr in Kraft tretenden Gesetze verfügt.
Im Rahmen der bevorstehenden umfassenden Veränderung der steuerlichen Regelungen wird das ungarische Umsatzsteuergesetz erneut geändert.
Es seien keine neuen Sparmaßnahmen mehr nötig denn es gebe nur einen kleinen Unterschied zwischen den Prognosen der Regierung und den der Europäischen Kommission, sagte Finanzminister Peter Oszko dem MTI (Ungarischer Nachrichtendienst) am Donnerstag, vor dem Beginn der Gespräche mit der Europäischen Kommission über Ungarns Krisenmanagementprogramme.
Am vergangenen Freitag jährte sich der EU-Beitritt Ungarns zum fünften Mal. Obwohl der 1. Mai seit 2004 nicht nur der "Tag der Arbeit", sondern auch offizieller Staatsfeiertag ist, verzichtete die ungarische Regierung auf eine Feier des Jubiläums.
Der ungarische Regierungschef und ?Krisenmanager? Gordon Bajnai jettete am Dienstag vergangener Woche zuerst nach Brüssel, wo er EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso traf, und dann nach Wien, wo ihn Bundeskanzler Werner Faymann empfing. Hauptzweck der Reise: Bajnai holte sich sowohl bei der Europäischen Union als auch beim westlichen Nachbarn moralische Unterstützung für das drastische Krisenmanagement seiner Regierung. Am Dienstag weilte übrigens auch Außenminister Péter Balázs in Wien. Er traf sich zu Gesprächen mit seinem österreichischen Amtskollegen Michael Spindelegger.
Umsatz mit Arzneimitteln steigt nur noch unterdurchschnittlich
Vergangenen Mittwoch erhöhte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Alarmstufe für Schweinegrippe auf 5 in einem sechsstufigen System. Grund dafür war, dass neben dem Infektionsherd in Mexiko ein weiterer in den USA festgestellt wurde. Bisher wurden in neun Ländern insgesamt 148 Erkrankungen festgestellt, die auf den Influenzavirus zurückgehen. Gestorben sind an der Infektion bisher sieben Personen in Mexiko und eine in den USA.
Der Schweizer Schienenfahrzeughersteller Stadler Rail Group hat sein Aluminium Train-Body Werk im Wert von HUF 5 Milliarden in der Stadt Szolnok in Ungarn eröffnet.
Die geplanten Steueränderungen werden in diesem Jahr im Großen und Ganzen neutral auf das Budget auswirken während aus den Sparmaßnahmen resultierende Ersparnisse ausreichend genug sein werden den Einnahmenausfall zu kompensieren.
Die Europäische Kommission hat die Verordnung der Kommission Nr. 312/2009 (EWG) über die Änderung der Durchführungsverordnung des Zollkodex der Gemeinschaften verabschiedet.
Investoren halten trotz Kritik an Wirtschaftspolitik am Standort fest
Körperschaftsteuer von 19% / Mehrwertsteuer steigt auf 25%
Das Hauptziel der Regierung ist es, die Wettbewersfähigkeit zu verbessern und die Teilnahme am Arbeitsmarkt zu erhöhen aber das lässt sich nicht durchsetzen ohne die Restrukturierung des Steuersystems und die Senkung der Steuergrenzen, sagte Finanzminister Hr. Peter Oszko im Parlament am Dienstag.
Ungarns Wirtschaft wird voraussichtlich um 5,5-6 Prozent dieses Jahr schrumpfen, sagte Finanzminister Hr. Gordon Bajnai nach einer Regierungsbesprechung.
Das Europäische Komitee verklagt Ungarn vor dem Europäischen Gerichtshof wegen der Vermögensübertragungsgebühr beim Erwerb einer Wohnimmobilie
Scania Hungaria, die ungarische Niederlassung des schwedischen Fahrzeugherstellers Scania, wird die Bauarbeiten ihres sechsten Verkaufs- und Servicecenters in Ungarn im Mai beenden.
Die Europäische Kommission hat drei weitere größere Projekte genehmigt, das sind die Entwicklung des Straßenbahnnetzwerks in Szeged, Rekultivierung der Mülldeponien in der zentraleuropäischen Donauregion und die Entwicklung des Abwassernetzwerks und Abwasserklärung in Bekescsaba.
Der Budapester Flughafen (BA) beginnt Abriss-und Konstruktionsarbeiten an dem neuen Terminalgebäude 2 am Budapester Flughafen namens ?SkyCourt? Ende April.
Die Ungarische Nationalversammlung hat am 14. April den bisherigen Wirtschaftsminister Gordon Bajnai zum neuen Ministerpräsidenten gewählt.
Ein Wirtschaftsentwicklungsprogramm in der Grösse von HUF 32,5 Milliarden (EUR 107 Millionen) hat in der ersten April Woche auf dem Gebiet von Zahony an der ungarisch-ukrainischen Grenze gestartet. Alle mit dem Programm im Zusammenhang stehenden Investitionen werden in den kommenden vier Monaten starten, teilte Herr Sandor Kalnoki Kis, der das Projekt betreuende Regierungsbeauftragte der Presse mit.
170 neue Arbeitsplätze ? Investition in der Höhe von EUR 13 Millionen in Tata
Neues IWF-Abkommen auf mittlere Sicht / Wirtschaftsminister kandidiert als neuer Regierungschef
Leerstandsquote steigt auf über 20% - Erst ab Mitte 2009 drastische Kürzungen erwartet
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