Das Investitionsvolumen in Ungarn war im zweiten Quartal 2010 um 4,9% geringer als im Vergleichszeitraum des Vorjahres und um 0,6% (saisonbereinigt) geringer als im vorangegangenen Quartal. Der leichte Anstieg, der im Q1 gegenüber Q4 2009 zu verzeichen war, erwies sich somit als vorübergehend. Im Jahresvergleich ist das Investitionsvolumen im zehnten Quartal en suite gesunken.
Der ungarische Handelsüberschuss war im Juni mit 564 EUR deutlich größer als im Vormonat (398 Millionen EUR, nach unten korrigiert) und im Juni 2009 (317 Millionen HUF). Die am Mittwoch vom Statistischen Zentralamt bekanntgegebene Zahl lag nur um 3 Millionen HUF unter der vorläufigen vom 6. August.
Die ungarische Nationalbank (MNB) sagt für das vierte Quartal 2010 eine Inflation von 3,6% voraus. Für das erste Quartal 2011 rechnet sie mit 3,3%.
Der deutsche Automobilhersteller Audi will sein Werk in Gyõr (Westungarn) zu einem Standort mit kompletter Fahrzeugfertigung ausbauen. Die Zeitschrift „Automobilwoche” erfuhr dies aus Konzernkreisen.
Das ungarische Parlament hat am 22. Juni 2010 Änderungen bei der Einkommensteuer verabschiedet.
Die Ungarische Nationalbank (MNB) prognostiziert für dieses Jahr ein Wachstum des BIP um 0,9%und eine durchschnittliche jährliche Inflation von 4,7%.
Laut dem ungarischen Volkswirtschaftsministerium besteht kein Bedarf an der Erneuerung des Kreditabkommens mit dem Internationalen Währungsfonds. Bei den für Herbst geplanten Verhandlungen mit dem IWF, so das Ministerium, werde es nicht um eine solche Vereinbarung gehen.
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